Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in BMV

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    Jesus spricht: "Lasst die Kinder zu mir kommen, denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich."
    Matthäus 19, 14

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Willkommen

Die Adventgemeinden in Berlin, im Land Brandenburg, in Sachsen, in Sachsen-Anhalt und in Thüringen gehören zur weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die mit allen Christen den Glauben an Jesus teilt. Wir glauben, dass ein guter und liebevoller Gott unser Leben auf diesem Planeten bewahrt - auch wenn es oft ganz anders aussieht. In diesem Bewusstsein leben und handeln wir.

Pfingstjugendtreffen 2020

Das Pfingstjugendtreffen 2020 der Adventjugend wird ausschließlich online durchgeführt. Die Teilnahme ist anmeldefrei über folgende Kanäle möglich:
Instagram:     https://www.instagram.com/bmv.adventjugend/
Homepage:     https://bmv.adventjugend.de/unsere-arbeit/jugend/pfingstjugendtreffen/
Facebook:     https://www.facebook.com/adventjugend/
YouTube:     https://www.youtube.com/channel/UCdLttAzLpdKB-9o8A7BRdbA

Alle Informationen können kostenfrei über den Messengerdienst Telegram unter https://t.me/adventjugendbmv abonniert werden (Kanal: Adventjugend BMV).

Es gibt folgende Veranstaltungen:
Freitag, 29.05.2020, 20:00 Uhr     „Kann Kirche mein Zuhause sein?“
Samstag, 31.05.2020, 10:00 Uhr     „Steht auf, kommt mit!“
Sonntag, 31.05.2020, 10:00 Uhr     „Matthäus und sein Fest“
Montag, 01.06.2020, 10:00 Uhr     „Einfach mal machen!“

Auf die Teilnehmenden warten geistreiche Verkündigungen von Udo Brünner, spannende Challenges und schöne Musik. Ansonsten wird es ein Live-Interview mit Udo auf Instagram geben, die Anspiele in Video-Format, natürlich die FriedenSau, Zeit für Gebet, das Duell um Friedensau und noch einiges mehr.

Weitere Informationen befinden sich auf o.g. Homepage der Adventjugend Berlin-Mitteldeutschland.

Aktuelle Angebote für den Gottesdienst am 30.05.2020:


9:30 Uhr

HopeTV-Fernsehgottesdienst „Das Unsichtbare sehen"

Predigt: Marcel Wieland
https://www.hopechannel.de/tv/live/

10:30 Uhr

Zoom/Telefon-Gottesdienst von Adventgemeinde Dresden-West* "Pfingsten: von MIR zu DIR zum WIR"
Zoom-ID und alternative Telefonnummer unter nils.podziemski(at)adventisten(dot)de oder 0151-20300055 erfragbar

10:00 Uhr
Zoom/Telefon-Gottesdienst von Adventgemeinde Berlin-Zehlendorf
Zoom-ID und alternative Telefonnummer unter sully.sanon(at)adventisten(dot)de oder 0151-20300004 erfragbar

10:30 Uhr
4you-Zoom/Telefon-Gottesdienst von Adventgemeinden Berlin-Lichtenberg und Neuenhagen-Woltersdorf

Zoom-ID und alternative Telefonnummer unter der Nummer lichtenberg4you(at)online(dot)de erfragbar

11:00 Uhr
Youtube-Livegottesdienst aus Friedensau
* "Pfingsten: von MIR zu DIR zum WIR"
https://www.youtube.com/watch?v=8YkCbfHsTko

11:30 Uhr

Zoom/Telefon-Gottesdienst von Adventgemeinden Berlin-Lichtenberg und Neuenhagen-Woltersdorf
* "Pfingsten: von MIR zu DIR zum WIR"
Zoom-ID und alternative Telefonnummer unter der Nummer 030-23579628 erfragbar

13:00 Uhr
Zoom/Telefon-Bibelgespräch der Serbokroatischen Adventgemeinde Berlin

Zoom-ID und alternative Telefonnummer bei Dragana Jovanovic über drazi85(at)googlemail(dot)com erfragbar

17:00 Uhr
Zoom/Telefon-Gottesdienst von Adventgemeinde Berlin-Waldfriede

Zoom-ID und alternative Telefonnummer bei Mark Seefeldt über mark.seefeldt(at)adventisten(dot)de oder 0151-20300045 erfragbar

20:00 Uhr

Youtube-Gottesdienst von FGZ München "Steh auf, werde Licht! (Jesaja 60, 1)"

Predigt: Miodrag Jovanovic
https://www.youtube.com/fgzmünchen

* Die Gottesdienste in den Gemeinden Berlin-Lichtenberg, Chemnitz, Dresden-West, Friedensau, Leipzig und Neuenhagen-Woltersdorf sind als Kooperationsprojekt gemeinsam vorbereitet und gestaltet worden. Die einzelnen Videobausteine, u.s. ein Beitrag des Mottetenchores der BMV, sind ab Samstag, 30.05.2020, 09:00 Uhr >> hier verfügbar. 

"Geschichten vom Guten Hirten"
"Regenbogen der Hoffnung"
"Neues Ausprobieren"
"Vorfreude"

Klick >> hier, um zu den Videos und zu den Bildergalerien zu gelangen.

Videos

Videos:
Die Videos findet ihr zum Download und zum Anschauen auf folgenden Seiten:
>> zu BMV.aktuell  (Informationen der Vereinigungsleitung)
>> zu BMV.imGespräch  (Interviewbeiträge mit Fachleuten) 
>> zu BMV.Andachten
>> zu BMV.Gottesdienst
>> zu BMV.kids

Cartoons von Fülly: "Gedanken aus Kloster Corona"

 

Die groSSe Ent-täuschung


Lies Lukas 24, 13-35

Jesus war am Kreuz gestorben, das Grab war leer, aber an die Auferstehung Christi konnten die Jünger nicht glauben. Deshalb machten sie sich auf den Weg nach Emmaus. Resignation und Frustration zwangen sie zur Flucht.
Besonders auffällig an diesem Bericht ist die totale Wende in der Stimmung der Jünger. Am Anfang ihres Weges, sind sie traurig und niedergeschlagen. Sie unterhalten sich über das, was geschehen ist. Es sieht so aus, als ob sie sich ihren Frust von der Seele reden müssten.
Am Ende des Berichtes laufen sie, ohne Zeit zu verlieren, zurück nach Jerusalem. Obwohl es Nacht ist, lassen sie alles stehen und liegen und machen sich voll Begeisterung auf.

Ich denke, es sind im Wesentlichen drei Dinge, die Jesus tut, die diesen Stimmungswechsel bei den Jüngern bewirkten und auf die ich im Folgenden eingehen möchte:

1. Jesus ist da.

Jesus kommt nicht nur wieder – sondern er ist ja schon „da“! Als Jesus zusammen mit seinen Jüngern nach Jerusalem einzog, sah die Welt ganz anders aus. Das Leben war einfach großartig. Das Volk jubelte ihnen zu. Die Stadt bebte. Palmenwedel überall. Alle Blicke waren auf sie gerichtet. Sie standen im Rampenlicht. Die Einwohner hatten ihre Kleidungsstücke auf den Boden ausgebreitet und Jesus wie einen König empfangen. Das Volk jubelte und sang.

Hätte das Volk geschwiegen, hätten vermutlich die Steine geschrien. Ganz Jerusalem war ein einziges Volksfest gewesen. Und nun.

Nun befanden sich die Jünger auf der Flucht. Jesus war am Kreuz gestorben, und die Juden trachteten auch ihnen nach dem Leben. Was für ein Kontrasterlebnis! Das Leben als Achterbahn. Beim Einzug in Jerusalem waren die Jünger dem Himmel ganz nah gewesen, nun hatten sie ihren Tiefpunkt erreicht.

Ich denke, wir können mitfühlen. Gleicht nicht unser Leben auch einer Hügellandschaft? Geht es nicht auch in unserem Leben auf und ab - mal steiler, mal weniger steil, aber doch hoch und runter?

Ich denke, die Erlebnisse der Jünger machen deutlich: egal ob Tal oder Gipfel, Jesus ist da. Jesus ist da, in welcher Lebenssituation wir uns auch befinden. Jesus ist da, als die Jünger in Jerusalem einziehen. Jesus ist aber auch da, als die Jünger sich auf den Weg nach Emmaus machen.

Manchmal mag es so aussehen, als ob wir alleine unsere Schritte machen müssen. Der Bericht der Emmaus-Jünger zeigt aber: das ist eine Täuschung. Auch in solchen Situationen ist Jesus da, auch wenn wir ihn nicht erkennen.

Jesus und die Jünger auf dem Weg nach Emmaus - das Ganze ist ein faszinierendes Bild. Zwei Jünger erzählen Jesus selbst über ihr Leben mit ihm und sprechen von ihrer Enttäuschung darüber, dass er gekreuzigt wurde. Sie berichten dem Auferstandenen von ihrem Zweifel an der Auferstehung, während Jesus selbst neben ihnen läuft und ihren Worten einfühlsam lauscht.

Aus der Perspektive des Lesers erscheint diese Situation irgendwie lächerlich. Am liebsten würde man den Jünger zurufen: „Hey, macht doch mal die Augen auf! Da ist er doch, direkt neben euch!“

Obwohl die Jünger dreieinhalb Jahre lang Tag und Nacht mit Jesus verbrachten, erkennen sie ihn jetzt nicht. Frustration und Enttäuschung machen sie blind. Die Probleme nehmen ihre ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Jesus ist direkt neben ihnen, und sie denken, sie hätten Jesus verloren.

Wenn man den Bericht so liest, könnte man schmunzeln. Man könnte, wenn es doch bloß nicht so real wäre. Oder geht es uns nicht ähnlich? Haben wir nicht auch das Gefühl, Gott manchmal im Alltag zu verlieren?

Wenn wir in einer Krise stecken, vielleicht in diesen Tagen sogar durch Corona entfacht, kann uns dann nicht der Gedanke beschleichen, dass Gott weit weg ist? Fragen wir dann nicht: „Wo bist du Gott? Ich kann dich nicht sehen!“

Der Bericht der Emmaus-Jünger macht mir Mut: Jesus ist da, auch wenn wir ihn nicht erkennen. Es ist unsere menschliche Begrenztheit, die uns manchmal daran hindert, Gott zu sehen. Gott nicht erkennen zu können, bedeutet nicht, dass er nicht gegenwärtig ist. Gott ist gerade dann da, wenn es uns schlecht geht, und wir ihn am fernsten vermuten. Auch im Zweifel lässt Gott uns nicht im Stich.

Jesus selbst gibt uns am Ende des Matthäusevangeliums das Versprechen: „Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende dieser Welt.“ Jesus möchte offenbar, dass wir in unserem Leben fest mit ihm rechnen. Wir sind niemals allein.

2. Jesus fördert Vertrauen.

Jesus ist aber nicht nur da, sondern er fördert auch unser Vertrauen in ihn.

Nachdem die Jünger den Grund ihrer Niedergeschlagenheit dargelegt hatten, antwortet Jesus ihnen mit den Worten: „Musste Christus nicht all dies erleiden, bevor Gott ihn zum Herrn über alles einsetzt?“. Diese Worte sprechen von Planung - von göttlicher Planung.

Bevor Christus verherrlicht werden konnte, musste „all dies” - das, was die Jünger zuvor beschrieben hatten - geschehen: Gott musste in Jesus Mensch werden. Jesus musste ans Kreuz und dort sterben, um auferstehen und die Menschen erlösen zu können.

Das aber heißt, Heilgeschichte vollzieht sich nach Gottes Plan. Heilsgeschichte ist nicht abhängig von uns Menschen. Heilsgeschichte liegt allein in Gottes Hand.

Deshalb und nur deshalb können wir sicher sein, dass Jesus auch wiederkommen wird.

Wir Menschen machen Fehler. Im Alltag und in der Geschichte beweisen wir es immer wieder. Auch wenn wir in bester Absicht handeln, unterlaufen uns Missgeschicke, oder?

Darüber hinaus verändern wir uns. Wir ändern unsere Pläne und Absichten.

Beispiele: Als Kind hatte ich den Wunsch, Batman und Millionär zu werden… Heute bin ich Pastor. :-)
Gestern habe ich mir vorgenommen, früher aufzustehen, heute Morgen habe ich darüber ganz anders gedacht.
Und habt ihr schon einmal eure Neujahrsvorsätze mit den tatsächlichen Ausführungen am Ende des Jahres verglichen?


Der Mensch macht Fehler, und der Mensch ändert seine Meinung. Gott aber ist treu und macht keine Fehler. Deshalb bin ich froh, dass Heilsgeschichte Gottes Geschichte ist. Würden wir Menschen entscheiden, würde Heilsgeschichte wohl in Un-heilsgeschichte mutieren.

Jesus wird wiederkommen, weil Jesus es uns versprochen hat und weil er bereits alles für uns getan hat. Jesus ist bereits Mensch geworden, er hat unter uns Menschen gelebt, er ist am Kreuz einen qualvollen Tod gestorben, er ist auferstanden. Und das alles für uns.

Sein Leben und Sterben hatte nur den einen Sinn, dass wir in Gemeinschaft mit Gott leben und Gott wieder von Angesicht zu Angesicht sehen können. Gott möchte, dass wir für immer bei ihm sind. Wir sind jetzt nicht allein. Und er wartet schon mit offenen Armen auf uns, um mit uns die Ewigkeit zu verbringen.

3. Jesus überrascht.

Jesus ist da. Er fördert unser Vertrauen. Er überrascht uns aber auch.

Ich kann gut verstehen, warum die Jünger so frustriert waren. Ihre Vorstellungen und Wünsche wurden enttäuscht.

Sie hatten gehofft, Jesus würde sie vom Joch der römischen Besatzer befreien und Israel würde wieder zur freien Nation werden. Wie all die anderen Juden dachten sie sich den Messias als den großen Feldherrn, den großen militärischen Führer.

Niemand hatte erwartet oder geglaubt, dass der Messias sterben würde. Und das auch noch am Kreuz, an dem Ort, den die Juden für den Ort absoluter Gottverlassenheit hielten, der schändlichste Tod überhaupt.

Und nach all dem soll nun Jesus auch noch auferstanden sein. Das war für die Jünger einfach zu viel. Das war für sie einfach „unglaublich“.

Interessanter Weise benutzt Jesus das Alte Testament, um den Jünger zu erklären, was geschehen war. Dabei war es doch gerade ihr Wissen aus dem Alten Testament, das sie so sicher gemacht hatte, Bescheid zu wissen.

Aus dem Alten Testament hatten sie ihre Vorstellungen über den Messias gewonnen. Und nun musste Jesus ihnen anhand des Alten Testaments zeigen, dass sie falsch lagen. Jesus musste ihnen die Augen öffnen.

Kleiner Exkurs: Wenn sich die Juden damals in ihrer Auslegung irrten, wer gibt uns heute die Sicherheit, dass wir nicht auch in dem einen oder anderen Punkt falsch liegen könnten? Ich denke, die Erfahrung der Jünger sollte uns davor bewahren, unsere adventistische Bibelauslegung absolut zu setzen. Auch Adventisten können irren. ;-)

Die Emmaus-Geschichte sollte uns lehren, dass Gott uns immer wieder überraschen kann und sogar wird. Es sind nicht die Ereignisse in der Welt, die uns versichern, dass Jesus wiederkommt. Gewissheit können wir nur haben, wenn wir Jesus vertrauen.

Wie heißt es doch in Jesaja 55,8-9: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“

Weil Gott ein Gott ist, der Unmögliches möglich macht, können wir es wohl kaum wagen zu sagen, wir wüssten, was Gott tun wird. Wie das Leben Jesu für die Jünger nicht dem entsprach, was sie sich vorstellten, so wird auch uns das Handeln Gottes in der Zukunft überraschen.

In der Begegnung der Jünger mit Jesus auf dem Wege nach Emmaus machten die Jünger also folgende Erfahrungen:

Sie lernten, dass Jesus bei ihnen war, auch wenn sie ihn nicht erkannten.

Sie erfuhren, dass alles so gekommen war, wie Jesus es geplant hatte, auch wenn es ihren eigenen Vorstellungen zuwidergelaufen war.

Sie haben verstanden, dass Jesus die (Heils-)Geschichte fest in seiner Hand hat! Der Heilsplan wird gelingen. Es wird alles gut ausgehen. Darauf dürfen wir vertrauen.

Und weil wir wissen, dass Gott die Zukunft gehört, können wir auch in Zeiten von Corona optimistisch in die Zukunft blicken. Was das für ein Optimismus ist, hat meiner Ansicht nach, keiner besser gesagt, als Dietrich Bonhoeffer:

„Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignieren, eine Kraft, den Kopf hoch zu halten, wenn alles fehlzuschlagen scheint, eine Kraft, Rückschläge zu ertragen, eine Kraft, die die Zukunft niemals dem Gegner lässt, sondern sie für sich in Anspruch nimmt. Es gibt gewiss auch einen dummen, feigen Optimismus, der verpönt werden muss.

Aber den Optimismus als Willen zur Zukunft soll niemand verächtlich machen, auch wenn er hundertmal irrt. Er ist die Gesundheit des Lebens, die der Kranke nicht anstecken soll. Es gibt Menschen, die es für unernst, Christen, die es für unfromm halten, auf eine bessere irdische Zukunft zu hoffen und sich auf sie vorzubereiten. Sie glauben an das Chaos, die Unordnung, die Katastrophe als den Sinn des gegenwärtigen Geschehens und entziehen sich in Resignation oder frommer Weltflucht der Verantwortung für das Weiterleben, für den neuen Aufbau, für die kommenden Geschlechter.

Mag sein, dass der Jüngste Tag morgen anbricht, dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen, vorher aber nicht.“


In diesem Sinne lasst uns optimistisch in die Zukunft gehen, in dem Wissen, dass Jesus bei uns ist. Wir dürfen ihm vertrauen, selbst dann, wenn wir ihn nicht „erkennen“ und uns so einige „Überraschungen“ im Leben erwarten. Aber er ist bei uns. Das ist das tragende Fundament. Daran ändert sich nichts. Gestern. Heute. Und für immer.

Mark Seefeldt, Dallgow-Döberitz

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