lebens-weise

Krieg


Bewahrung trotz Wundstarrkrampf und Granatenbeschuss


Beim Rückzug der deutschen Truppen an der Westfront betreute mein Vater in Luxemburg eine kleine Zahnstation. Er brauchte einige Medikamente, die sich in einer Apotheke bei der Kompanie in der Eifel befanden. Mit dem militärischen Sanitätswagen wollte Gerhard in die Eifel fahren, jedoch gab ihm der Feldwebel den Befehl: "Gefreiter Franz, sie fahren  ...
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"Brot des Lebens"


Mein Elternhaus war durch den Glauben gespalten. Die Mutter war eine tiefgläubige Frau, der Vater ein harter Atheist. Wir beiden Jungs standen mal auf der einen, mal auf der anderen Seite. Der Krieg hatte gerade begonnen, da wurde mein Vater eingezogen. Mein älterer Bruder folgte einige Jahre später. Im Januar 1945 bekam auch ich, Jahrgang ...
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Zwanzig von sechshundert


Wir trafen uns öfter im Hof hinter dem Geraer Adventhaus, der ehemalige Gemeindeälteste Harry Sommer und ich. Er hatte dort seine Garage. Ich wohnte im Adventhaus und kümmerte mich um den Garten. Im Gottesdienst saß er die meiste Zeit oben auf der Empore neben seiner Frau, die Harmonium spielte. Von seinem Platz an der Brüstung aus ...
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