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		<title>News der Freikirche der STA in Berlin, im Land Brandenburg, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen</title>
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		<description>News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin, im Land Brandenburg, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen</description>
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			<title>News der Freikirche der STA in Berlin, im Land Brandenburg, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 10:21:49 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Drei Kirchenkonferenzen der Mennoniten in der Schweiz</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////drei-kirchenkonferenzen-der-mennoniten-in-der-schweiz-5/</link>
			<description>Basel/Schweiz, 16.05.2012/APD   Im Mai finden gleich drei internationale Kirchenkonferenzen der Mennoniten in der Schweiz statt, wie CBS Kultur Info berichtet. Die Mennoniten gelten als &#228;lteste protestantische Glaubensgemeinschaft, die aus den T&#228;uferbewegungen der Reformationszeit hervorgegangen ist.
Die europ&#228;ischen Mennoniten tagen im Emmental
Vom 17. bis 20. Mai findet im Emmentaler Dorf Sumiswald die 8. Europ&#228;ische Mennonitische Regionalkonferenz (MERK 2012) statt. Sie will unter dem Motto &#8220;H&#228;nde reichen &#252;ber Grenzen&#8221; Impulse zu vers&#246;hnlichem und sozialdiakonischem Wirken geben und damit Zeichen gegen Ausgrenzung setzen. Zu dieser t&#228;uferisch-mennonitischen Gro&#223;veranstaltung im &#8220;Forum Sumiswald&#8221; w&#252;rden zwischen 800 bis 1.000 Personen aus 38 L&#228;ndern erwartet, so CBS.
Demnach w&#252;rden Plenarveranstaltungen, verschiedene Ausfl&#252;ge und Workshops angeboten. Die Inhalte der Workshops reichten von Konflikttransformation und interreligi&#246;sem Dialog &#252;ber Sozialdiakonie und nachhaltigem Wirtschaften bis zu Bibelarbeiten und gemeinsamem Singen. F&#252;r die Durchf&#252;hrung sei die Konferenz der Mennoniten der Schweiz (KMS) verantwortlich.
Sumiswald sei wegen der geschichtlichen Bedeutung der Region Emmental f&#252;r die T&#228;ufer als Veranstaltungsort gew&#228;hlt worden, so Markus Rediger, Leiter der MERK 2012: &#8220;Das Emmental steht aus t&#228;uferisch-mennonitischer Sicht f&#252;r eine oft belastende und trennende Vergangenheit. Nach dem T&#228;uferjahr 2007 wollen wir ein weiteres Zeichen der Gemeinschaft setzen mit unserem Glaubenszeugnis, das Grenzen &#246;ffnet und H&#228;nde ausstreckt.&#8221;
Die Mennonitische Weltkonferenz zu Gast in Basel
Im Anschluss an die MERK 2012 treffen sich laut CBS vom 20. bis 26. Mai rund 120 Vertreter der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK) aus &#252;ber 50 L&#228;ndern zur alle drei Jahre stattfindenden Delegiertenversammlung (General Council) auf St. Chrischona bei Basel. Die letzte Sitzung fand 2009 in Asunción (Paraguay) statt. 2015 wird die Delegiertenversammlung im US-Bundesstaat Pennsylvania tagen.
Die 1925 gegr&#252;ndete Mennonitische Weltkonferenz (MWK) ist eine Gemeinschaft von 100 mennonitischen und anderen verwandten Kirchen in 57 L&#228;ndern auf sechs Kontinenten mit &#252;ber 1,6 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern.
Im Jahre 2003 beschloss die christliche Weltgemeinschaft ein Leitbild mit dem Auftrag, eine weltweite Glaubensgemeinschaft in t&#228;uferischer Tradition zu sein, Gemeinschaft zwischen t&#228;uferisch gepr&#228;gten Kirchen weltweit zu f&#246;rdern und Beziehungen zu anderen christlichen Weltgemeinschaften und Organisationen zu kn&#252;pfen. Im General Council, dem Entscheidungsgremium der MWK, sind Delegierte aus allen Mitgliedskirchen vertreten.
Theologischer Dialog zwischen Mennoniten und Adventisten auf Bienenberg
Nach den Sitzungen der MWK-Delegiertenversammlung finden vom 28. bis 30. Mai auf Einladung der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK) im Tagungszentrum Bienenberg bei Liestal (Basel Land) die zweiten bilateralen Dialoggespr&#228;che zwischen Theologen der MWK und der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten statt, so CBS. Bei dieser Gespr&#228;chsrunde sollen theologische Fragen zu Sabbat, Gottesdienst, Eschatologie und Schriftauslegung diskutiert werden.
Der erste theologische Dialog zwischen beiden christlichen Weltgemeinschaften fand vom 28. Juni bis 1. Juli 2011 in Silver Spring, Maryland/USA, dem Sitz der adventistischen Weltkirchenleitung statt.
Beide christlichen Traditionen f&#252;hren ihre Wurzeln auf die T&#228;uferbewegung des 16. Jahrhunderts zur&#252;ck. Die erste Beratung unter der Leitfrage &#8220;Christsein in der heutigen Welt&#8221;, konzentrierte sich auf gemeinsame Anliegen: Frieden, Gewaltlosigkeit und Milit&#228;rdienst, J&#252;ngerschaft und Nonkonformit&#228;t, Gesundheit, Heilung, &#214;kologie sowie Wesen und Auftrag der Kirche. In einer gemeinsamen Erkl&#228;rung wurde 2011 die Ehrlichkeit und Offenheit der Gespr&#228;che betont. Gemeinsam sehen sich heute beide Freikirchen herausgefordert, &#8220;Nonkonformit&#228;t&#8221; in Gesellschaften zu leben, die von Individualismus und einem sinkenden Bewusstsein f&#252;r die traditionellen Lehren und Praktiken des Christentums gepr&#228;gt seien.
Mennoniten und Adventisten teilen mit den anderen reformatorischen Kirchen die vier &#8220;Soli&#8221; der Reformation (allein durch die Schrift, den Glauben, die Gnade und Christus). Wesentliche Merkmale sind dar&#252;ber hinaus die Glaubenstaufe, das Priestertum aller Gl&#228;ubigen, die Forderung nach Trennung von Staat und Kirche sowie der Einsatz f&#252;r Religionsfreiheit. Sie wenden sich ferner gegen den Kriegsdienst und setzen sich f&#252;r Frieden und Religionsfreiheit ein.
Die Bibel gilt f&#252;r Glauben und Leben beider Freikirchen als alleinige Grundlage. Au&#223;erdem anerkennen Siebenten-Tags-Adventisten, Mennoniten und andere t&#228;uferische Freikirchen schon seit Jahrzehnten gegenseitig die durch Untertauchen vollzogene Glaubenstaufe (Erwachsenentaufe).
Die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist mit rund 17 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern in 209 L&#228;ndern vertreten.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Basel/Schweiz, 16.05.2012/APD   Im Mai finden gleich drei internationale Kirchenkonferenzen der Mennoniten in der Schweiz statt, wie CBS Kultur Info berichtet. Die Mennoniten gelten als &#228;lteste protestantische Glaubensgemeinschaft, die aus den T&#228;uferbewegungen der Reformationszeit hervorgegangen ist.</p>
<p><strong>Die europ&#228;ischen Mennoniten tagen im Emmental</strong><br />
Vom 17. bis 20. Mai findet im Emmentaler Dorf Sumiswald die 8. Europ&#228;ische Mennonitische Regionalkonferenz (MERK 2012) statt. Sie will unter dem Motto &#8220;H&#228;nde reichen &#252;ber Grenzen&#8221; Impulse zu vers&#246;hnlichem und sozialdiakonischem Wirken geben und damit Zeichen gegen Ausgrenzung setzen. Zu dieser t&#228;uferisch-mennonitischen Gro&#223;veranstaltung im &#8220;Forum Sumiswald&#8221; w&#252;rden zwischen 800 bis 1.000 Personen aus 38 L&#228;ndern erwartet, so CBS.</p>
<p>Demnach w&#252;rden Plenarveranstaltungen, verschiedene Ausfl&#252;ge und Workshops angeboten. Die Inhalte der Workshops reichten von Konflikttransformation und interreligi&#246;sem Dialog &#252;ber Sozialdiakonie und nachhaltigem Wirtschaften bis zu Bibelarbeiten und gemeinsamem Singen. F&#252;r die Durchf&#252;hrung sei die Konferenz der Mennoniten der Schweiz (KMS) verantwortlich.</p>
<p>Sumiswald sei wegen der geschichtlichen Bedeutung der Region Emmental f&#252;r die T&#228;ufer als Veranstaltungsort gew&#228;hlt worden, so Markus Rediger, Leiter der MERK 2012: &#8220;Das Emmental steht aus t&#228;uferisch-mennonitischer Sicht f&#252;r eine oft belastende und trennende Vergangenheit. Nach dem T&#228;uferjahr 2007 wollen wir ein weiteres Zeichen der Gemeinschaft setzen mit unserem Glaubenszeugnis, das Grenzen &#246;ffnet und H&#228;nde ausstreckt.&#8221;</p>
<p><strong>Die Mennonitische Weltkonferenz zu Gast in Basel</strong><br />
Im Anschluss an die MERK 2012 treffen sich laut CBS vom 20. bis 26. Mai rund 120 Vertreter der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK) aus &#252;ber 50 L&#228;ndern zur alle drei Jahre stattfindenden Delegiertenversammlung (General Council) auf St. Chrischona bei Basel. Die letzte Sitzung fand 2009 in Asunción (Paraguay) statt. 2015 wird die Delegiertenversammlung im US-Bundesstaat Pennsylvania tagen.</p>
<p>Die 1925 gegr&#252;ndete Mennonitische Weltkonferenz (MWK) ist eine Gemeinschaft von 100 mennonitischen und anderen verwandten Kirchen in 57 L&#228;ndern auf sechs Kontinenten mit &#252;ber 1,6 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern.</p>
<p>Im Jahre 2003 beschloss die christliche Weltgemeinschaft ein Leitbild mit dem Auftrag, eine weltweite Glaubensgemeinschaft in t&#228;uferischer Tradition zu sein, Gemeinschaft zwischen t&#228;uferisch gepr&#228;gten Kirchen weltweit zu f&#246;rdern und Beziehungen zu anderen christlichen Weltgemeinschaften und Organisationen zu kn&#252;pfen. Im General Council, dem Entscheidungsgremium der MWK, sind Delegierte aus allen Mitgliedskirchen vertreten.</p>
<p><strong>Theologischer Dialog zwischen Mennoniten und Adventisten auf Bienenberg</strong><br />
Nach den Sitzungen der MWK-Delegiertenversammlung finden vom 28. bis 30. Mai auf Einladung der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK) im Tagungszentrum Bienenberg bei Liestal (Basel Land) die zweiten bilateralen Dialoggespr&#228;che zwischen Theologen der MWK und der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten statt, so CBS. Bei dieser Gespr&#228;chsrunde sollen theologische Fragen zu Sabbat, Gottesdienst, Eschatologie und Schriftauslegung diskutiert werden.</p>
<p>Der erste theologische Dialog zwischen beiden christlichen Weltgemeinschaften fand vom 28. Juni bis 1. Juli 2011 in Silver Spring, Maryland/USA, dem Sitz der adventistischen Weltkirchenleitung statt.</p>
<p>Beide christlichen Traditionen f&#252;hren ihre Wurzeln auf die T&#228;uferbewegung des 16. Jahrhunderts zur&#252;ck. Die erste Beratung unter der Leitfrage &#8220;Christsein in der heutigen Welt&#8221;, konzentrierte sich auf gemeinsame Anliegen: Frieden, Gewaltlosigkeit und Milit&#228;rdienst, J&#252;ngerschaft und Nonkonformit&#228;t, Gesundheit, Heilung, &#214;kologie sowie Wesen und Auftrag der Kirche. In einer gemeinsamen Erkl&#228;rung wurde 2011 die Ehrlichkeit und Offenheit der Gespr&#228;che betont. Gemeinsam sehen sich heute beide Freikirchen herausgefordert, &#8220;Nonkonformit&#228;t&#8221; in Gesellschaften zu leben, die von Individualismus und einem sinkenden Bewusstsein f&#252;r die traditionellen Lehren und Praktiken des Christentums gepr&#228;gt seien.</p>
<p>Mennoniten und Adventisten teilen mit den anderen reformatorischen Kirchen die vier &#8220;Soli&#8221; der Reformation (allein durch die Schrift, den Glauben, die Gnade und Christus). Wesentliche Merkmale sind dar&#252;ber hinaus die Glaubenstaufe, das Priestertum aller Gl&#228;ubigen, die Forderung nach Trennung von Staat und Kirche sowie der Einsatz f&#252;r Religionsfreiheit. Sie wenden sich ferner gegen den Kriegsdienst und setzen sich f&#252;r Frieden und Religionsfreiheit ein.</p>
<p>Die Bibel gilt f&#252;r Glauben und Leben beider Freikirchen als alleinige Grundlage. Au&#223;erdem anerkennen Siebenten-Tags-Adventisten, Mennoniten und andere t&#228;uferische Freikirchen schon seit Jahrzehnten gegenseitig die durch Untertauchen vollzogene Glaubenstaufe (Erwachsenentaufe).</p>
<p>Die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist mit rund 17 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern in 209 L&#228;ndern vertreten.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:21:49 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bestnote für Seniorenheim “Haus Wittelsbach”</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////bestnote-fuer-seniorenheim-haus-wittelsbach/</link>
			<description>Bad Aibling, 15.05.2012/APD   Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) f&#252;hrte im Auftrag der bayerischen Pflegekassen im Seniorenheim &#8220;Haus Wittelsbach&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten in Bad Aibling/Oberbayern eine unangemeldete intensive Qualit&#228;tspr&#252;fung durch. Laut Heimleiter Alfred Kutscher sei dabei mit der Gesamtnote 1,0 dem Haus die bestm&#246;gliche Qualit&#228;tsbewertung zuerkannt worden.
Bei den Bewertungskategorien sei es um Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene sowie Befragung der Bewohner gegangen. Der Dank gelte neben dem &#8220;unerm&#252;dlichen und engagierten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern&#8221; auch den Heimbewohnern, die bei der Stichprobenbefragung ebenfalls die Note 1,0 vergeben h&#228;tten, hob Kutscher hervor.
Von den 1.515 Pflegeheimen in Bayern seien bisher 1.468 einer Qualit&#228;tspr&#252;fung unterzogen worden. Dabei habe sich ein Landesdurchschnitt von 1,5 bei der Gesamtnote ergeben. &#8220;Die bayerischen Heime k&#246;nnen sich damit durchaus sehen lassen&#8221;, betonte Kutscher.
Das Seniorenheim &#8220;Haus Wittelsbach&#8221; bietet 69 r&#252;stigen und 125 pflegebed&#252;rftigen alten Menschen Platz. Neben der vollstation&#228;ren Pflege verf&#252;gt es auch &#252;ber eine Kurzzeitpflege. Das Haus ist zudem eine &#8220;rauchfreie Zone&#8221;. Dass seine Bewohner sehr alt w&#252;rden, habe sich herumgesprochen, so Heimleiter Kutscher. Inzwischen gebe es im &#8220;Haus Wittelsbach&#8221; einen &#8220;Club der Hundertj&#228;hrigen&#8221;. Er bestehe aus vier ausnahmslos weiblichen Clubmitgliedern. Die &#8220;J&#252;ngste&#8221; sei 100 und die &#8220;Seniorin der Senioren&#8221; 104 Jahre alt.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bad Aibling, 15.05.2012/APD   Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) f&#252;hrte im Auftrag der bayerischen Pflegekassen im Seniorenheim &#8220;Haus Wittelsbach&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten in Bad Aibling/Oberbayern eine unangemeldete intensive Qualit&#228;tspr&#252;fung durch. Laut Heimleiter Alfred Kutscher sei dabei mit der Gesamtnote 1,0 dem Haus die bestm&#246;gliche Qualit&#228;tsbewertung zuerkannt worden.</p>
<p>Bei den Bewertungskategorien sei es um Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene sowie Befragung der Bewohner gegangen. Der Dank gelte neben dem &#8220;unerm&#252;dlichen und engagierten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern&#8221; auch den Heimbewohnern, die bei der Stichprobenbefragung ebenfalls die Note 1,0 vergeben h&#228;tten, hob Kutscher hervor.<br />
Von den 1.515 Pflegeheimen in Bayern seien bisher 1.468 einer Qualit&#228;tspr&#252;fung unterzogen worden. Dabei habe sich ein Landesdurchschnitt von 1,5 bei der Gesamtnote ergeben. &#8220;Die bayerischen Heime k&#246;nnen sich damit durchaus sehen lassen&#8221;, betonte Kutscher.</p>
<p>Das Seniorenheim &#8220;Haus Wittelsbach&#8221; bietet 69 r&#252;stigen und 125 pflegebed&#252;rftigen alten Menschen Platz. Neben der vollstation&#228;ren Pflege verf&#252;gt es auch &#252;ber eine Kurzzeitpflege. Das Haus ist zudem eine &#8220;rauchfreie Zone&#8221;. Dass seine Bewohner sehr alt w&#252;rden, habe sich herumgesprochen, so Heimleiter Kutscher. Inzwischen gebe es im &#8220;Haus Wittelsbach&#8221; einen &#8220;Club der Hundertj&#228;hrigen&#8221;. Er bestehe aus vier ausnahmslos weiblichen Clubmitgliedern. Die &#8220;J&#252;ngste&#8221; sei 100 und die &#8220;Seniorin der Senioren&#8221; 104 Jahre alt.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:17:32 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Österreichs Adventisten mit neuem Kirchenverwaltungsgebäude</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////oesterreichs-adventisten-mit-neuem-kirchenverwaltungsgebaeude-5/</link>
			<description>Wien/&#214;sterreich, 14.05.2012/APD   Nach zehn Monaten Bauzeit weihte die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in &#214;sterreich am 24. April ihr neues, multifunktionales Verwaltungsgeb&#228;ude an der Stadtgrenze von Wien ein. Es biete im 21. Wiener Gemeindebezirk der Kirchenverwaltung, der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA &#214;sterreich, dem kirchlichen Medienzentrum sowie dem &#8220;Top-Life Wegweiser Verlag&#8221; Platz, hei&#223;t es in einer Medienmitteilung der Kirche.
Die Delegierten der &#246;sterreichischen Ortsgemeinden stimmten am 2. Mai 2010 einem Neubau zu, um anstehende Renovierungsarbeiten zu vermeiden und die prek&#228;ren Platzverh&#228;ltnisse in der Nu&#223;dorfer Stra&#223;e im 9. Wiener Gemeindebezirk zu beenden. Nach rund 60 Jahren zog die Kirchenverwaltung aus der Innenstadt Wiens in die Prager Stra&#223;e 287 um.
&#8220;Mit dem Neubau konnten alle Abteilungen und Institutionen der Kirche wieder an einem Standort vereint werden&#8221;, sagte Pastor Herbert Brugger, Pr&#228;sident der &#246;sterreichischen Adventisten. &#8220;Dadurch ergeben sich Synergieeffekte, die wir bereits in den ersten Wochen im neuen Geb&#228;ude sp&#252;rten.&#8221; Laut Mitteilung biete das Geb&#228;ude eine Gesamtnutzfl&#228;che von 2.350 Quadratmetern.
Am 17. Juni werde ein Tag der offenen T&#252;r stattfinden, hei&#223;t es weiter. &#8220;Wir hoffen, viele Nachbarn aus der direkten, aber auch weiteren Umgebung kennenzulernen und freuen uns auf ein gutes Miteinander&#8221;, so Brugger.
Die evangelische Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten engagiert sich im Sozialwesen, in der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Hilfswerk ADRA &#214;sterreich (www.adra.at), im Bildungsbereich (www.erziehung.at) und in der Gesundheitspr&#228;vention durch die &#8220;Liga Leben und Gesundheit&#8221; (www.llg.at). Rund 4.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in &#214;sterreich feiern in 50 Gemeinden am biblischen Ruhetag, dem Sabbat (Samstag), ihren Gottesdienst.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien/&#214;sterreich, 14.05.2012/APD   Nach zehn Monaten Bauzeit weihte die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in &#214;sterreich am 24. April ihr neues, multifunktionales Verwaltungsgeb&#228;ude an der Stadtgrenze von Wien ein. Es biete im 21. Wiener Gemeindebezirk der Kirchenverwaltung, der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA &#214;sterreich, dem kirchlichen Medienzentrum sowie dem &#8220;Top-Life Wegweiser Verlag&#8221; Platz, hei&#223;t es in einer Medienmitteilung der Kirche.</p>
<p>Die Delegierten der &#246;sterreichischen Ortsgemeinden stimmten am 2. Mai 2010 einem Neubau zu, um anstehende Renovierungsarbeiten zu vermeiden und die prek&#228;ren Platzverh&#228;ltnisse in der Nu&#223;dorfer Stra&#223;e im 9. Wiener Gemeindebezirk zu beenden. Nach rund 60 Jahren zog die Kirchenverwaltung aus der Innenstadt Wiens in die Prager Stra&#223;e 287 um.</p>
<p>&#8220;Mit dem Neubau konnten alle Abteilungen und Institutionen der Kirche wieder an einem Standort vereint werden&#8221;, sagte Pastor Herbert Brugger, Pr&#228;sident der &#246;sterreichischen Adventisten. &#8220;Dadurch ergeben sich Synergieeffekte, die wir bereits in den ersten Wochen im neuen Geb&#228;ude sp&#252;rten.&#8221; Laut Mitteilung biete das Geb&#228;ude eine Gesamtnutzfl&#228;che von 2.350 Quadratmetern.</p>
<p>Am 17. Juni werde ein Tag der offenen T&#252;r stattfinden, hei&#223;t es weiter. &#8220;Wir hoffen, viele Nachbarn aus der direkten, aber auch weiteren Umgebung kennenzulernen und freuen uns auf ein gutes Miteinander&#8221;, so Brugger.</p>
<p>Die evangelische Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten engagiert sich im Sozialwesen, in der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Hilfswerk ADRA &#214;sterreich (<em>www.adra.at</em>), im Bildungsbereich (<em>www.erziehung.at</em>) und in der Gesundheitspr&#228;vention durch die &#8220;Liga Leben und Gesundheit&#8221; (<em>www.llg.at</em>). Rund 4.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in &#214;sterreich feiern in 50 Gemeinden am biblischen Ruhetag, dem Sabbat (Samstag), ihren Gottesdienst.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:18:12 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gottesdienst- und Materialheft zum “Tag der Schöpfung” 2012</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////gottesdienst-und-materialheft-zum-tag-der-schoepfung-2012-1/</link>
			<description>Frankfurt/Main, 13.05.2012/APD   Anregungen f&#252;r Gemeinden aller Konfessionen, den &#8220;Tag der Sch&#246;pfung&#8221; gemeinsam zu feiern, enth&#228;lt das neue Gottesdienst- und Materialheft, das von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland zusammen mit der ACK in Baden-W&#252;rttemberg herausgegeben wurde. Unter dem diesj&#228;hrigen Motto &#8220;Jetzt w&#228;chst Neues&#8221; (Jesaja 43,19) finden sich im Heft der Ablauf des Gottesdienstes der ACK f&#252;r die zentrale bundesweite Feier am 7. September in Nagold sowie Bausteine f&#252;r die eigene Vorbereitung und Durchf&#252;hrung eines Gottesdienstes in den Gemeinden. Die Brosch&#252;re ist kostenlos w&#228;hrend des Katholikentages (16. bis 20. Mai) in Mannheim am Stand der ACK auf der Kirchenmeile erh&#228;ltlich und steht im Internet ab Mitte Mai auch zum Herunterladen zur Verf&#252;gung.
Das Heft enth&#228;lt theologische Hinf&#252;hrungen zum Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja sowie biblische Meditationen zu den Schl&#252;sselbegriffen &#8220;Wachsen&#8221; und &#8220;Neues&#8221;. Erstmals werden auch Impulse f&#252;r eine gottesdienstliche Feier mit Kindern gegeben. Ein Beitrag fragt nach der Bedeutung des Bibelwortes aus Jesaja f&#252;r Jugendliche. Texte aus der Literatur zur Besinnung sowie Liedvorschl&#228;ge werden ebenfalls angeboten. Hinweise auf weitere Arbeitsmaterialien finden sich ebenso wie eine Liste von Internetseiten.
Der &#246;kumenische Tag der Sch&#246;pfung kann am ersten Freitag im September, dem Termin der bundesweiten Feier, oder an einem anderen Tag im Zeitraum vom 1. September bis zum 4. Oktober gefeiert werden. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.schoepfungstag.info zu. Bestellungen des gedruckten Hefts 2012 werden auch unter info@ack-oec.de oder Telefon 069-247027-0 entgegengenommen.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurt/Main, 13.05.2012/APD   Anregungen f&#252;r Gemeinden aller Konfessionen, den &#8220;Tag der Sch&#246;pfung&#8221; gemeinsam zu feiern, enth&#228;lt das neue Gottesdienst- und Materialheft, das von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland zusammen mit der ACK in Baden-W&#252;rttemberg herausgegeben wurde. Unter dem diesj&#228;hrigen Motto &#8220;Jetzt w&#228;chst Neues&#8221; (Jesaja 43,19) finden sich im Heft der Ablauf des Gottesdienstes der ACK f&#252;r die zentrale bundesweite Feier am 7. September in Nagold sowie Bausteine f&#252;r die eigene Vorbereitung und Durchf&#252;hrung eines Gottesdienstes in den Gemeinden. Die Brosch&#252;re ist kostenlos w&#228;hrend des Katholikentages (16. bis 20. Mai) in Mannheim am Stand der ACK auf der Kirchenmeile erh&#228;ltlich und steht im Internet ab Mitte Mai auch zum Herunterladen zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Das Heft enth&#228;lt theologische Hinf&#252;hrungen zum Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja sowie biblische Meditationen zu den Schl&#252;sselbegriffen &#8220;Wachsen&#8221; und &#8220;Neues&#8221;. Erstmals werden auch Impulse f&#252;r eine gottesdienstliche Feier mit Kindern gegeben. Ein Beitrag fragt nach der Bedeutung des Bibelwortes aus Jesaja f&#252;r Jugendliche. Texte aus der Literatur zur Besinnung sowie Liedvorschl&#228;ge werden ebenfalls angeboten. Hinweise auf weitere Arbeitsmaterialien finden sich ebenso wie eine Liste von Internetseiten.</p>
<p>Der &#246;kumenische Tag der Sch&#246;pfung kann am ersten Freitag im September, dem Termin der bundesweiten Feier, oder an einem anderen Tag im Zeitraum vom 1. September bis zum 4. Oktober gefeiert werden. Weitere Informationen finden sich im Internet unter <em>www.schoepfungstag.info</em> zu. Bestellungen des gedruckten Hefts 2012 werden auch unter<em> info@ack-oec.de</em> oder Telefon 069-247027-0 entgegengenommen.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 07:55:28 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Sendelizenz für “Hope Channel” in der Ukraine</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////keine-sendelizenz-fuer-hope-channel-in-der-ukraine-4/</link>
			<description>Kiew/Ukraine, 12.05.2012/APD   Der nationale Fernseh- und Rundfunkrat der Ukraine (NRADA) hat am 18. April mit vier gegen zwei Stimmen die Erteilung einer Satelliten-Sendelizenz f&#252;r &#8220;Hope TV Channel Ukraine&#8221; GmbH abgelehnt, wie CBS KULTUR INFO berichtete.
&#8220;Hope TV Channel Ukraine&#8221; ist eine christliche TV-Station, die religi&#246;se Programme der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten produziert. Laut dem Direktor von &#8220;Hope Channel Ukraine&#8221; habe der Sender nicht die Absicht, f&#252;r eine besondere Konfession zu werben, sondern verstehe sich als Familiensender.
Laut CBS-Bericht verbiete das ukrainische Gesetz &#252;ber H&#246;rfunk und Fernsehen aus dem Jahr 2006 religi&#246;sen Organisationen die Gr&#252;ndung von TV- und Radiostationen. Wie Vertreter von Fernseh- und Radioorganisationen im nationalen ukrainischen Rat gegen&#252;ber &#8220;Telekritika.ua&#8221; angaben, geh&#246;re &#8220;Hope TV Channel Ukraine&#8221; zwar rechtlich drei Privatpersonen, trotzdem habe der Rat die Lizenz nicht gew&#228;hrt. &#8220;Warum haben die Eigent&#252;mer ihre Religionszugeh&#246;rigkeit nicht angegeben, wenn diese klar aus der Website ersichtlich ist&#8221;, fragte Mikola Fartushniy, Mitglied des Rates, nach der Entscheidung.
&#8220;Hope TV Channel Ukraine&#8221; wurde 2008 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Ukraine mit dem Ziel gegr&#252;ndet, die moderne Gesellschaft mit der Botschaft des Evangeliums zu erreichen.
&#8220;Hope Channel International&#8221; ging am 10. Oktober 2003 aus &#8220;Adventist Television Network&#8221; (ATN) hervor. Der &#8220;Hope Channel&#8221; sendet Programme in zahlreichen Sprachen, die mit Hilfe von adventistischen Kirchengemeinden, Hochschulen, Krankenh&#228;usern und Sozialeinrichtungen zu religi&#246;sen, Gesundheits-, Bildungs- und Familienthemen produziert werden. &#8220;Hope Channel&#8221; ist weltweit 24 Stunden t&#228;glich &#252;ber zahlreiche Satelliten- und Kabelnetze zu empfangen.
Die &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221;, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, gibt es seit 1948. Sie ist der &#228;lteste christliche private Rundfunkanbieter in Deutschland. Ihr Medienzentrum befindet sich seit 2007 in Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt. Dort werden f&#252;r den &#8220;Hope Channel&#8221; Rundfunk- und Fernsehprogramme mit unterschiedlichen Sachgebieten, wie Gesundheit, Familie, Erziehung, Spiritualit&#228;t und Bildung, produziert.
Anfang 2008 erhielt die &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; in Alsbach-H&#228;hnlein von der &#8220;Landesanstalt f&#252;r privaten Rundfunk und neue Medien&#8221; (LPR Hessen) die offizielle Zulassung zur Veranstaltung und Vertreibung ihres &#8220;Hope Channel&#8221;-H&#246;rfunkprogramms per Satellit und Internet. Die &#8220;Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich&#8221; (KEK) erteilte im Januar 2009 dem Medienzentrum die Zulassung f&#252;r den neuen Fernsehsender &#8220;Hope Channel TV Deutsch&#8221; zur digitalen Verbreitung &#252;ber den Satelliten ASTRA und im Internet.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kiew/Ukraine, 12.05.2012/APD   Der nationale Fernseh- und Rundfunkrat der Ukraine (NRADA) hat am 18. April mit vier gegen zwei Stimmen die Erteilung einer Satelliten-Sendelizenz f&#252;r &#8220;Hope TV Channel Ukraine&#8221; GmbH abgelehnt, wie CBS KULTUR INFO berichtete.</p>
<p>&#8220;Hope TV Channel Ukraine&#8221; ist eine christliche TV-Station, die religi&#246;se Programme der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten produziert. Laut dem Direktor von &#8220;Hope Channel Ukraine&#8221; habe der Sender nicht die Absicht, f&#252;r eine besondere Konfession zu werben, sondern verstehe sich als Familiensender.</p>
<p>Laut CBS-Bericht verbiete das ukrainische Gesetz &#252;ber H&#246;rfunk und Fernsehen aus dem Jahr 2006 religi&#246;sen Organisationen die Gr&#252;ndung von TV- und Radiostationen. Wie Vertreter von Fernseh- und Radioorganisationen im nationalen ukrainischen Rat gegen&#252;ber &#8220;Telekritika.ua&#8221; angaben, geh&#246;re &#8220;Hope TV Channel Ukraine&#8221; zwar rechtlich drei Privatpersonen, trotzdem habe der Rat die Lizenz nicht gew&#228;hrt. &#8220;Warum haben die Eigent&#252;mer ihre Religionszugeh&#246;rigkeit nicht angegeben, wenn diese klar aus der Website ersichtlich ist&#8221;, fragte Mikola Fartushniy, Mitglied des Rates, nach der Entscheidung.</p>
<p>&#8220;Hope TV Channel Ukraine&#8221; wurde 2008 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Ukraine mit dem Ziel gegr&#252;ndet, die moderne Gesellschaft mit der Botschaft des Evangeliums zu erreichen.</p>
<p>&#8220;Hope Channel International&#8221; ging am 10. Oktober 2003 aus &#8220;Adventist Television Network&#8221; (ATN) hervor. Der &#8220;Hope Channel&#8221; sendet Programme in zahlreichen Sprachen, die mit Hilfe von adventistischen Kirchengemeinden, Hochschulen, Krankenh&#228;usern und Sozialeinrichtungen zu religi&#246;sen, Gesundheits-, Bildungs- und Familienthemen produziert werden. &#8220;Hope Channel&#8221; ist weltweit 24 Stunden t&#228;glich &#252;ber zahlreiche Satelliten- und Kabelnetze zu empfangen.</p>
<p>Die &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221;, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, gibt es seit 1948. Sie ist der &#228;lteste christliche private Rundfunkanbieter in Deutschland. Ihr Medienzentrum befindet sich seit 2007 in Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt. Dort werden f&#252;r den &#8220;Hope Channel&#8221; Rundfunk- und Fernsehprogramme mit unterschiedlichen Sachgebieten, wie Gesundheit, Familie, Erziehung, Spiritualit&#228;t und Bildung, produziert.</p>
<p>Anfang 2008 erhielt die &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; in Alsbach-H&#228;hnlein von der &#8220;Landesanstalt f&#252;r privaten Rundfunk und neue Medien&#8221; (LPR Hessen) die offizielle Zulassung zur Veranstaltung und Vertreibung ihres &#8220;Hope Channel&#8221;-H&#246;rfunkprogramms per Satellit und Internet. Die &#8220;Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich&#8221; (KEK) erteilte im Januar 2009 dem Medienzentrum die Zulassung f&#252;r den neuen Fernsehsender &#8220;Hope Channel TV Deutsch&#8221; zur digitalen Verbreitung &#252;ber den Satelliten ASTRA und im Internet.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 21:22:03 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Goldener “WebFish” 2012 für diakonisches Portal</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////goldener-webfish-2012-fuer-diakonisches-portal-1/</link>
			<description>Hannover, 11.05.2012/APD   Die Gewinner des EKD-Internet-Wettbewerbs &#8220;WebFish&#8221; 2012 stehen fest. Der goldene &#8220;WebFish&#8221; geht an www.soziale-berufe.com, das Internetportal des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Den silbernen &#8220;WebFish&#8221; erh&#228;lt &#8220;Die Nachfolger&#8221;, ein Projekt f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler vom Prediger- und Studienseminar der Nordelbischen Kirche. Den bronzenen &#8220;WebFish&#8221; teilen sich das Erzbistum Hamburg, dessen Internetseiten &#8220;L&#252;becker M&#228;rtyrer&#8221; ausgezeichnet werden, und die w&#252;rttembergische Landeskirche mit der Internetseite www.Lieder-vom-Glauben.de. Einen Innovationspreis vergab die Jury an die badische Landeskirche f&#252;r ihr Mittagsgebet auf dem Kurznachrichtendienst Twitter (twitter.com/twittagsgebet).
Die Jury unter Vorsitz des EKD-Ratsmitglieds Landesbischof a.D. Dr. Johannes Friedrich &#252;berzeugte beim Gewinner des mit 1.500 Euro dotierten goldenen &#8220;WebFish&#8221; das Konzept des Berufsfindungsportals, das vorbildlich auf die Zielgruppe junger Erwachsener in der Berufsfindungsphase eingehe. Neben frischem Design zeichne auch Service das Angebot aus; beispielsweise k&#246;nne man mit einem Online-Berufsfindungstest herausfinden, welche sozialen Berufe f&#252;r einen in Frage k&#228;men. Vorbildlich sei die Integration von Web 2.0 Elementen in die Internetseite, die zus&#228;tzlich eigene Pr&#228;senzen auf Facebook, Twitter, YouTube unterhalte. Ein Blog, in dem Auszubildende und Freiwillige selbst zu Wort k&#228;men, erg&#228;nze das Online-Angebot vorbildlich.
&#8220;Die Nachfolger&#8221;, eine Internetseite des Prediger- und Studienseminars der Nordelbischen Kirche erh&#228;lt den mit 1.000 Euro dotierten silbernen &#8220;Webfish&#8221;. Mit diesem Angebot informiere die zuk&#252;nftige Nordkirche Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler &#252;ber den Beruf von Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Religionslehrerinnen und -lehrer. Neben der Bildsprache habe die Jury die Idee &#252;berzeugt, Informationen &#252;ber Personen zu vermitteln, denn Studierende erz&#228;hlten hier pers&#246;nlich von ihrer Motivation zum Theologiestudium.
Der mit 500 Euro dotierte bronzene &#8220;WebFish&#8221; wird dieses Jahr geteilt und an zwei Webprojekte vergeben. Die vom Erzbistum Hamburg verantworteten, aber &#246;kumenisch ausgerichteten Internet-Seiten www.luebeckermaertyrer.de erz&#228;hlten in mehreren Sprachen die Geschichte der drei katholischen Priester und eines evangelischen Pfarrers. Die Online-Pr&#228;senz berichte von deren Martyrium in der NS-Zeit, ihrer Seligsprechung und Bedeutung f&#252;r die Gegenwart. Aus W&#252;rttemberg stammt das ebenfalls mit dem &#8220;Webfish&#8221; in Bronze ausgezeichnete Projekt Lieder vom Glauben. Die Lieder des Kirchenjahres w&#252;rden als Musikvideos mit Liedtext und weiterf&#252;hrender Information online zur Verf&#252;gung gestellt.
Der EKD-Internet-Award &#8220;WebFish&#8221; wird gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) getragen und in diesem Jahr zum 16. Mal vergeben.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannover, 11.05.2012/APD   Die Gewinner des EKD-Internet-Wettbewerbs &#8220;WebFish&#8221; 2012 stehen fest. Der goldene &#8220;WebFish&#8221; geht an www.soziale-berufe.com, das Internetportal des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Den silbernen &#8220;WebFish&#8221; erh&#228;lt &#8220;Die Nachfolger&#8221;, ein Projekt f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler vom Prediger- und Studienseminar der Nordelbischen Kirche. Den bronzenen &#8220;WebFish&#8221; teilen sich das Erzbistum Hamburg, dessen Internetseiten &#8220;L&#252;becker M&#228;rtyrer&#8221; ausgezeichnet werden, und die w&#252;rttembergische Landeskirche mit der Internetseite www.Lieder-vom-Glauben.de. Einen Innovationspreis vergab die Jury an die badische Landeskirche f&#252;r ihr Mittagsgebet auf dem Kurznachrichtendienst Twitter (<em>twitter.com/twittagsgebet</em>).</p>
<p>Die Jury unter Vorsitz des EKD-Ratsmitglieds Landesbischof a.D. Dr. Johannes Friedrich &#252;berzeugte beim Gewinner des mit 1.500 Euro dotierten goldenen &#8220;WebFish&#8221; das Konzept des Berufsfindungsportals, das vorbildlich auf die Zielgruppe junger Erwachsener in der Berufsfindungsphase eingehe. Neben frischem Design zeichne auch Service das Angebot aus; beispielsweise k&#246;nne man mit einem Online-Berufsfindungstest herausfinden, welche sozialen Berufe f&#252;r einen in Frage k&#228;men. Vorbildlich sei die Integration von Web 2.0 Elementen in die Internetseite, die zus&#228;tzlich eigene Pr&#228;senzen auf Facebook, Twitter, YouTube unterhalte. Ein Blog, in dem Auszubildende und Freiwillige selbst zu Wort k&#228;men, erg&#228;nze das Online-Angebot vorbildlich.</p>
<p>&#8220;Die Nachfolger&#8221;, eine Internetseite des Prediger- und Studienseminars der Nordelbischen Kirche erh&#228;lt den mit 1.000 Euro dotierten silbernen &#8220;Webfish&#8221;. Mit diesem Angebot informiere die zuk&#252;nftige Nordkirche Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler &#252;ber den Beruf von Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Religionslehrerinnen und -lehrer. Neben der Bildsprache habe die Jury die Idee &#252;berzeugt, Informationen &#252;ber Personen zu vermitteln, denn Studierende erz&#228;hlten hier pers&#246;nlich von ihrer Motivation zum Theologiestudium.</p>
<p>Der mit 500 Euro dotierte bronzene &#8220;WebFish&#8221; wird dieses Jahr geteilt und an zwei Webprojekte vergeben. Die vom Erzbistum Hamburg verantworteten, aber &#246;kumenisch ausgerichteten Internet-Seiten <em>www.luebeckermaertyrer.de</em> erz&#228;hlten in mehreren Sprachen die Geschichte der drei katholischen Priester und eines evangelischen Pfarrers. Die Online-Pr&#228;senz berichte von deren Martyrium in der NS-Zeit, ihrer Seligsprechung und Bedeutung f&#252;r die Gegenwart. Aus W&#252;rttemberg stammt das ebenfalls mit dem &#8220;Webfish&#8221; in Bronze ausgezeichnete Projekt Lieder vom Glauben. Die Lieder des Kirchenjahres w&#252;rden als Musikvideos mit Liedtext und weiterf&#252;hrender Information online zur Verf&#252;gung gestellt.</p>
<p>Der EKD-Internet-Award &#8220;WebFish&#8221; wird gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) getragen und in diesem Jahr zum 16. Mal vergeben.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 06:35:42 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Die Menschen in Laos sind zum Umdenken bereit”</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////die-menschen-in-laos-sind-zum-umdenken-bereit-4/</link>
			<description>Sauberes Wasser und Hygiene verringern Krankheitsrate drastisch
Weiterstadt bei Darmstadt, 10.05.2012/APD   Seit 2010 f&#252;hrt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland ein Hilfsprojekt in Laos durch. Dabei errichtet ADRA Deutschland in Zusammenarbeit mit ADRA Laos im Nordwesten des Landes unter den ethnischen Minderheiten, wie den Hmong, Lanten, Khmu und Yao, in 14 D&#246;rfern und deren Schulen Wasserversorgungssysteme sowie Latrinen. Zudem werden die Menschen f&#252;r das Thema Hygiene sensibilisiert und ihnen bewusst gemacht, welche negativen Folgen das Nutzen der Natur als Toilette haben kann.
&#8220;Bevor wir 2010 mit den Ma&#223;nahmen starteten, war es sehr schmutzig in den D&#246;rfern&#8221;, stellte Gabriela Zipper-Banas, Regionalkoordinatorin f&#252;r die Region Asien bei ADRA Deutschland, fest. &#8220;&#220;berall liefen Tiere umher. Die Dorfbewohner tranken das verunreinigte Wasser aus den Fl&#252;ssen, verrichteten ihr Gesch&#228;ft im Freien in unmittelbarer Umgebung ihrer Unterk&#252;nfte und lagerten die Nahrungsmittel ohne Schutz vor Insekten.&#8221; Die Folge seien vielerlei Krankheiten, allen voran Durchfallerkrankungen und Erkrankungen der Atemwege, gewesen. &#8220;Den Menschen war einfach nicht bewusst, dass es wichtig ist, sich nach dem Toilettengang die H&#228;nde zu reinigen, bevor man beispielsweise das Essen zubereitet. Wir sahen hier einen gro&#223;en Entwicklungsbedarf.&#8221;
Mittlerweile h&#228;tten die D&#246;rfer sogenannte &#8220;Waterpoints&#8221;. An f&#252;nf bis sechs zentralen Stellen st&#252;nden Wasserpumpen, die das Wasser aus den Quellen zapften, berichtete Zipper-Banas. Seit Installation der Wasserstellen habe sich die Krankheitsrate der Dorfbewohner drastisch verringert. Es tr&#228;ten kaum noch Durchfallerkrankungen auf, die Menschen f&#252;hlten sich viel ges&#252;nder und h&#228;tten ein st&#228;rkeres Immunsystem. Au&#223;erdem sparten sie sich den weiten und beschwerlichen Fu&#223;marsch zu den bisherigen Wasserstellen und h&#228;tten somit mehr Zeit f&#252;r die Familie und ihre Arbeit in der Landwirtschaft.
Das ADRA-Projekt habe sich so gut entwickelt, dass laut Gabriela Zipper-Banas durch Kosteneinsparungen sogar zwei weitere D&#246;rfer mit einem Wassersystem ausstattet werden k&#246;nnten. Deshalb sollten nun anstatt der 510 insgesamt 733 Toiletten gebaut werden. Durch den R&#252;ckgang der allgemeinen Krankheiten k&#246;nne die mobile Klinik ihre Arbeit auf die Mutter-Kind-Gesundheit konzentrieren und sei nun vor allem in der Vorsorge t&#228;tig.
Die Menschen seien in Laos zum Umdenken bereit, betonte die Projektkoordinatorin. Nat&#252;rlich m&#252;sse man sich ihnen &#252;ber ihre kulturellen Gepflogenheiten n&#228;hern, aber sie selbst wollten eine Verbesserung ihrer Lebensumst&#228;nde, sonst h&#228;tten sie sich als Dorf nicht bei der Regierung f&#252;r den Bau eines Wassersystems beworben. Besonders beliebt seien bei der Bev&#246;lkerung die Gesundheitstrainings. Die Theaterst&#252;cke &#252;ber das H&#228;ndewaschen und den Umgang mit dem Wasser h&#228;tten sich bei den Menschen im Dorf tief eingepr&#228;gt. Auch die Latrinen w&#252;rden bereitwillig von 90 bis 95 Prozent der Menschen genutzt.
Au&#223;erdem sei von der Regierung ein Wettbewerb f&#252;r die D&#246;rfer ausgeschrieben worden, berichtete Zipper-Banas. Dabei gehe es vor allem um die pers&#246;nliche Hygiene der Dorfbewohner, die Hygiene im Haushalt und im Dorf allgemein. Insgesamt dreimal k&#228;me ein Vertreter der Regierung unangemeldet ins Dorf und begutachte die Situation. Finde er ein sauberes Dorf und hygienebewusste Bewohner vor, dann erhalte das Dorf die rote Fahne, die am Dorfeingang aufgeh&#228;ngt werde. Sie zeichne die Siedlung als besonders sauber aus. Seien das Dorf und dessen Bewohner auf einem guten Weg im Hinblick auf die Sauberkeit, gebe es die gelbe Flagge, und w&#228;ren noch deutliche M&#228;ngel vorhanden, werde eine blaue Flagge gehisst. &#8220;Die Dorfbewohner sind unglaublich stolz, wenn sie die rote Fahne erhalten.&#8221;
Zu Beginn des Projekts habe ADRA sogenannte Wasserkomitees gegr&#252;ndet. Sie best&#252;nden aus Dorfbewohnern, die w&#228;hrend der Arbeit von ADRA aktiv mitgeholfen h&#228;tten und dadurch auch den technischen Umgang mit dem Wassersystem kennen w&#252;rden. Sie seien in der Lage, Wartungsarbeiten und Reparaturen vorzunehmen. Wenn sich ADRA nach Beendigung des Projekts zur&#252;ckziehe, w&#252;rden die Wasserkomitees die Instandhaltung des Wassersystems &#252;bernehmen. Ab diesem Zeitpunkt fielen f&#252;r die Dorfbewohner monatlich geringe Wassernutzungsgeb&#252;hren von umgerechnet 5 Cent pro Person an. &#8220;Das Wasserkomitee setzt diese Geb&#252;hren dann f&#252;r die Wartung der Anlagen ein, sodass die Bev&#246;lkerung auch noch die n&#228;chsten 15 bis 20 Jahre von dem neuen Wassersystem profitieren kann&#8221;, prognostizierte Gabriela Zipper-Banas von ADRA Deutschland. Das Projekt wird vom Bundesministerium f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziell gef&#246;rdert.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sauberes Wasser und Hygiene verringern Krankheitsrate drastisch</strong></p>
<p>Weiterstadt bei Darmstadt, 10.05.2012/APD   Seit 2010 f&#252;hrt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland ein Hilfsprojekt in Laos durch. Dabei errichtet ADRA Deutschland in Zusammenarbeit mit ADRA Laos im Nordwesten des Landes unter den ethnischen Minderheiten, wie den Hmong, Lanten, Khmu und Yao, in 14 D&#246;rfern und deren Schulen Wasserversorgungssysteme sowie Latrinen. Zudem werden die Menschen f&#252;r das Thema Hygiene sensibilisiert und ihnen bewusst gemacht, welche negativen Folgen das Nutzen der Natur als Toilette haben kann.</p>
<p>&#8220;Bevor wir 2010 mit den Ma&#223;nahmen starteten, war es sehr schmutzig in den D&#246;rfern&#8221;, stellte Gabriela Zipper-Banas, Regionalkoordinatorin f&#252;r die Region Asien bei ADRA Deutschland, fest. &#8220;&#220;berall liefen Tiere umher. Die Dorfbewohner tranken das verunreinigte Wasser aus den Fl&#252;ssen, verrichteten ihr Gesch&#228;ft im Freien in unmittelbarer Umgebung ihrer Unterk&#252;nfte und lagerten die Nahrungsmittel ohne Schutz vor Insekten.&#8221; Die Folge seien vielerlei Krankheiten, allen voran Durchfallerkrankungen und Erkrankungen der Atemwege, gewesen. &#8220;Den Menschen war einfach nicht bewusst, dass es wichtig ist, sich nach dem Toilettengang die H&#228;nde zu reinigen, bevor man beispielsweise das Essen zubereitet. Wir sahen hier einen gro&#223;en Entwicklungsbedarf.&#8221;</p>
<p>Mittlerweile h&#228;tten die D&#246;rfer sogenannte &#8220;Waterpoints&#8221;. An f&#252;nf bis sechs zentralen Stellen st&#252;nden Wasserpumpen, die das Wasser aus den Quellen zapften, berichtete Zipper-Banas. Seit Installation der Wasserstellen habe sich die Krankheitsrate der Dorfbewohner drastisch verringert. Es tr&#228;ten kaum noch Durchfallerkrankungen auf, die Menschen f&#252;hlten sich viel ges&#252;nder und h&#228;tten ein st&#228;rkeres Immunsystem. Au&#223;erdem sparten sie sich den weiten und beschwerlichen Fu&#223;marsch zu den bisherigen Wasserstellen und h&#228;tten somit mehr Zeit f&#252;r die Familie und ihre Arbeit in der Landwirtschaft.</p>
<p>Das ADRA-Projekt habe sich so gut entwickelt, dass laut Gabriela Zipper-Banas durch Kosteneinsparungen sogar zwei weitere D&#246;rfer mit einem Wassersystem ausstattet werden k&#246;nnten. Deshalb sollten nun anstatt der 510 insgesamt 733 Toiletten gebaut werden. Durch den R&#252;ckgang der allgemeinen Krankheiten k&#246;nne die mobile Klinik ihre Arbeit auf die Mutter-Kind-Gesundheit konzentrieren und sei nun vor allem in der Vorsorge t&#228;tig.</p>
<p>Die Menschen seien in Laos zum Umdenken bereit, betonte die Projektkoordinatorin. Nat&#252;rlich m&#252;sse man sich ihnen &#252;ber ihre kulturellen Gepflogenheiten n&#228;hern, aber sie selbst wollten eine Verbesserung ihrer Lebensumst&#228;nde, sonst h&#228;tten sie sich als Dorf nicht bei der Regierung f&#252;r den Bau eines Wassersystems beworben. Besonders beliebt seien bei der Bev&#246;lkerung die Gesundheitstrainings. Die Theaterst&#252;cke &#252;ber das H&#228;ndewaschen und den Umgang mit dem Wasser h&#228;tten sich bei den Menschen im Dorf tief eingepr&#228;gt. Auch die Latrinen w&#252;rden bereitwillig von 90 bis 95 Prozent der Menschen genutzt.</p>
<p>Au&#223;erdem sei von der Regierung ein Wettbewerb f&#252;r die D&#246;rfer ausgeschrieben worden, berichtete Zipper-Banas. Dabei gehe es vor allem um die pers&#246;nliche Hygiene der Dorfbewohner, die Hygiene im Haushalt und im Dorf allgemein. Insgesamt dreimal k&#228;me ein Vertreter der Regierung unangemeldet ins Dorf und begutachte die Situation. Finde er ein sauberes Dorf und hygienebewusste Bewohner vor, dann erhalte das Dorf die rote Fahne, die am Dorfeingang aufgeh&#228;ngt werde. Sie zeichne die Siedlung als besonders sauber aus. Seien das Dorf und dessen Bewohner auf einem guten Weg im Hinblick auf die Sauberkeit, gebe es die gelbe Flagge, und w&#228;ren noch deutliche M&#228;ngel vorhanden, werde eine blaue Flagge gehisst. &#8220;Die Dorfbewohner sind unglaublich stolz, wenn sie die rote Fahne erhalten.&#8221;</p>
<p>Zu Beginn des Projekts habe ADRA sogenannte Wasserkomitees gegr&#252;ndet. Sie best&#252;nden aus Dorfbewohnern, die w&#228;hrend der Arbeit von ADRA aktiv mitgeholfen h&#228;tten und dadurch auch den technischen Umgang mit dem Wassersystem kennen w&#252;rden. Sie seien in der Lage, Wartungsarbeiten und Reparaturen vorzunehmen. Wenn sich ADRA nach Beendigung des Projekts zur&#252;ckziehe, w&#252;rden die Wasserkomitees die Instandhaltung des Wassersystems &#252;bernehmen. Ab diesem Zeitpunkt fielen f&#252;r die Dorfbewohner monatlich geringe Wassernutzungsgeb&#252;hren von umgerechnet 5 Cent pro Person an. &#8220;Das Wasserkomitee setzt diese Geb&#252;hren dann f&#252;r die Wartung der Anlagen ein, sodass die Bev&#246;lkerung auch noch die n&#228;chsten 15 bis 20 Jahre von dem neuen Wassersystem profitieren kann&#8221;, prognostizierte Gabriela Zipper-Banas von ADRA Deutschland. Das Projekt wird vom Bundesministerium f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziell gef&#246;rdert.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:29:13 +0200</pubDate>
			
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			<title>Neuer Chefarzt der Inneren Medizin am Krankenhaus “Waldfriede”</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////neuer-chefarzt-der-inneren-medizin-am-krankenhaus-waldfriede-1/</link>
			<description>Berlin, 09.05.2012/APD   Neuer Chefarzt der Inneren Abteilung des Krankenhauses &#8220;Waldfriede&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin-Zehlendorf ist der Gastroenterologe Professor Dr. Andreas Sturm (46). Er ist verheiratet, hat drei Kinder und war in den letzten Jahren in der Charité-Universit&#228;tsmedizin Berlin als Leiter des Interdisziplin&#228;ren Darmzentrums t&#228;tig.
Sturm ist Facharzt f&#252;r Innere Medizin, Gastroenterologe, Proktologe und Ern&#228;hrungsmediziner. Sein Schwerpunkt liegt in der Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, der Bauchspeicheldr&#252;se, der Leber und des Stoffwechsels. Er besch&#228;ftigt sich intensiv mit innovativen Therapien bei chronisch entz&#252;ndlichen Darmerkrankungen. An &#252;ber 50 wissenschaftlichen Studien war der Gastroenterologe bisher beteiligt. Dar&#252;ber hinaus ist er Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft chronisch entz&#252;ndlicher Darmerkrankungen sowie des wissenschaftlichen Komitees der Europ&#228;ischen Crohn and Colitis Organisation. Gleichzeitig hat auch Dr. Rebecca Tschoepe ihre T&#228;tigkeit als Ober&#228;rztin in der Inneren Abteilung begonnen. Auch sie war vorher in der Charité t&#228;tig.
Die Innere Abteilung von &#8220;Waldfriede&#8221; besitzt 60 Betten und sechs Intensivpflegebetten. J&#228;hrlich werden dort rund 1.100 Patienten ambulant und 2.100 station&#228;r versorgt. Der bisherige Chefarzt der Inneren Medizin, Privatdozent Dr. Dietmar Frost, &#252;bernahm die medizinische Leitung der neuen adventistischen Privatklinik &#8220;Nikolassee&#8221; in Berlin. Das seit 1920 in Berlin-Zehlendorf bestehende Akutkrankenhaus &#8220;Waldfriede&#8221; verf&#252;gt &#252;ber insgesamt 170 Betten und versorgt j&#228;hrlich 9.000 Patienten station&#228;r und 18.000 ambulant.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 09.05.2012/APD   Neuer Chefarzt der Inneren Abteilung des Krankenhauses &#8220;Waldfriede&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin-Zehlendorf ist der Gastroenterologe Professor Dr. Andreas Sturm (46). Er ist verheiratet, hat drei Kinder und war in den letzten Jahren in der Charité-Universit&#228;tsmedizin Berlin als Leiter des Interdisziplin&#228;ren Darmzentrums t&#228;tig.</p>
<p>Sturm ist Facharzt f&#252;r Innere Medizin, Gastroenterologe, Proktologe und Ern&#228;hrungsmediziner. Sein Schwerpunkt liegt in der Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, der Bauchspeicheldr&#252;se, der Leber und des Stoffwechsels. Er besch&#228;ftigt sich intensiv mit innovativen Therapien bei chronisch entz&#252;ndlichen Darmerkrankungen. An &#252;ber 50 wissenschaftlichen Studien war der Gastroenterologe bisher beteiligt. Dar&#252;ber hinaus ist er Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft chronisch entz&#252;ndlicher Darmerkrankungen sowie des wissenschaftlichen Komitees der Europ&#228;ischen Crohn and Colitis Organisation. Gleichzeitig hat auch Dr. Rebecca Tschoepe ihre T&#228;tigkeit als Ober&#228;rztin in der Inneren Abteilung begonnen. Auch sie war vorher in der Charité t&#228;tig.</p>
<p>Die Innere Abteilung von &#8220;Waldfriede&#8221; besitzt 60 Betten und sechs Intensivpflegebetten. J&#228;hrlich werden dort rund 1.100 Patienten ambulant und 2.100 station&#228;r versorgt. Der bisherige Chefarzt der Inneren Medizin, Privatdozent Dr. Dietmar Frost, &#252;bernahm die medizinische Leitung der neuen adventistischen Privatklinik &#8220;Nikolassee&#8221; in Berlin. Das seit 1920 in Berlin-Zehlendorf bestehende Akutkrankenhaus &#8220;Waldfriede&#8221; verf&#252;gt &#252;ber insgesamt 170 Betten und versorgt j&#228;hrlich 9.000 Patienten station&#228;r und 18.000 ambulant.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:47:58 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Süddeutsche Adventisten wählen Freikirchenleitung</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////sueddeutsche-adventisten-waehlen-freikirchenleitung-5/</link>
			<description>Darmstadt, 08.05.2012/APD   Pastor G&#252;nther Machel (63) bleibt Pr&#228;sident des S&#252;ddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Er &#252;bt das Amt seit 2002 aus. Die in Darmstadt am 6. Mai tagenden 265 Delegierten der drei regionalen Freikirchenleitungen Bayern, Baden-W&#252;rttemberg und Mittelrhein (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) w&#228;hlten Machel mit 228 Ja- und 36 Nein-Stimmen. Zum S&#252;ddeutschen Verband mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart geh&#246;ren 15.384 erwachsen getaufte Mitglieder in 219 Kirchengemeinden.
Stellvertretender Pr&#228;sident und Sekret&#228;r (Gesch&#228;ftsf&#252;hrer) wurde mit 228 Ja- und 25 Nein-Stimmen Pastor Jochen Streit (46), bisher Jugendabteilungsleiter im S&#252;ddeutschen Verband. Er l&#246;st Pastor Dietrich M&#252;ller (58) ab, der nach 18 Jahren als Sekret&#228;r darum bat, ihn von dem Amt zu entbinden. Mit 237 Ja- und 23 Nein-Stimmen wurde der Schatzmeister Pastor Werner Dullinger (49) wiedergew&#228;hlt. Neuer Abteilungsleiter f&#252;r Kinder, Pfadfinder und Jugend ist Pastor Ruben Grieco (39), bisher Seelsorger der adventistischen Jugendkirche &#8220;Livingroom&#8221; in Mainz. Neu ist auch Pastor Stephan Igler (47) in der Leitung der Abteilung Predigtamt. Er tritt die Nachfolge des neuen Vorstehers der Freikirchenleitung Mittelrhein, Pastor Norbert Dorotik, an. Angelika Pfaller (56) l&#246;st Ingrid Naumann ab, die 19 Jahre der Abteilung Frauen vorstand und in den Ruhestand ging. Heinz Schlumpberger &#252;bernimmt ehrenamtlich die Abteilung Erziehung und Bildung. Zudem beschlossen die Delegierten die Gr&#252;ndung einer Abteilung Familie.
Die Delegierten des Norddeutschen Verbandes mit Sitz in Hannover, der die Adventisten in Nord- und Ostdeutschland umfasst, hatten bei ihrer Abgeordnetenversammlung am 22. und 23. April in Geseke bei Paderborn beschlossen, darauf hinzuwirken, dass sich bis 2017 der Nord- und S&#252;ddeutsche Verband zu einem einzigen deutschen Verband vereinigen solle. Die Delegierten des S&#252;ddeutschen Verbandes beschlossen jedoch in Darmstadt mit 135 Ja- und 129 Nein-Stimmen, dieses Anliegen nicht auf ihre Tagesordnung zu nehmen. 1992 hatte sich der damalige West- und Ostdeutsche Verband der Adventisten zum Norddeutschen Verband zusammengeschlossen. Bem&#252;hungen, einen gesamtdeutschen Verband zu bilden, sind bis heute gescheitert.
Die Delegierten des Norddeutschen Verbandes hatten in Geseke mit 160 Ja- und 47-Nein-Stimmen au&#223;erdem den Beschluss gefasst, Pastorinnen, wie ihre m&#228;nnlichen Kollegen zu ordinieren. Auch den Delegierten des S&#252;ddeutschen Verbandes lag ein diesbez&#252;glicher Antrag vor. Er wurde jedoch mit 101 Ja- und 128 Nein-Stimmen abgelehnt. Vor der Abstimmung hatte Tagungsleiter Tobias Koch, der an der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg Rechtswissenschaften lehrt, die Delegierten in Darmstadt darauf hingewiesen, dass die Ordination von Geistlichen in der Freikirche weltweit g&#252;ltig sei und dar&#252;ber deshalb auch nur eine adventistische Weltsynode entscheiden k&#246;nnte. Ein positiver Beschluss in dieser Sache w&#252;rde daher durch die s&#252;ddeutschen Delegierten nichts am Status von Pastorinnen &#228;ndern.
Frauen k&#246;nnen nach ihrem Theologiestudium in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten zwar als Pastorin &#8220;gesegnet&#8221; werden und damit fast alle Amtshandlungen, wie Taufe, Abendmahl, Trauung und Beerdigung, vornehmen; doch ordiniert werden nur m&#228;nnliche Geistliche. Damit ist Pastorinnen auch das Amt des Pr&#228;sidenten und seines Stellvertreters einer regionalen oder &#252;berregionalen Freikirchenleitung verwehrt, das eine Ordination erfordert.
W&#228;hrend die Ordination von Pastoren weltweit innerhalb der Freikirche G&#252;ltigkeit hat, k&#246;nnen Frauen als Pastorinnen nur in den Gebieten wirken, die zu einer Kirchenleitung geh&#246;ren, welche die Segnung praktiziert. Die Weltsynoden der Adventisten 1990 in Indianapolis/USA und 1995 in Utrecht/Niederlande hatten die Ordination von weiblichen Geistlichen mehrheitlich abgelehnt. Die Zulassung von Frauen, die als ordinierte Pastorinnen amtieren, ist au&#223;erhalb von Nordamerika, Westeuropa, China und Australien/Ozeanien, wo nur etwa 13 Prozent der weltweit rund 17 Millionen erwachsen getauften Mitglieder leben, &#228;u&#223;erst umstritten.
Wie die norddeutschen Delegierten beschlossen aber auch die s&#252;ddeutschen Abgeordneten, der Theologischen Hochschule der Siebenten-Tags-Adventisten Friedensau bei Magdeburg den Auftrag zu erteilen, eine &#220;bersicht der adventistischen Forschung der letzten Jahre wegen der Ordination von Frauen zu erarbeiten. &#196;hnlich hatte bereits 2010 die Weltsynode in Atlanta/USA gehandelt. Sie erteilte der adventistischen Andrews Universit&#228;t in Berrien Springs, Michigan/USA, einen Forschungsauftrag zum Begriff Ordination. Es solle gekl&#228;rt werden, wie die Freikirche in einer sich &#228;ndernden Welt mit Ordinationen umgehen m&#252;sse. Im Hintergrund steht die Frage, ob die bisherige Praxis, nur M&#228;nner zum Pastorenamt zu ordinieren, die Bibel im vollen Umfang abdecke. Die Ordinationsfrage soll daher ein Thema der n&#228;chsten Weltsynode im Jahr 2015 sein.
Die Delegierten des Nord- und S&#252;ddeutschen Verbandes tagen nur alle f&#252;nf Jahre. Sie nehmen die Rechenschaftsberichte &#252;ber die Arbeit der letzten f&#252;nf Jahre entgegen und erteilen den Verantwortungstr&#228;gern Entlastung. Sie w&#228;hlen die k&#252;nftige Freikirchenleitung und beschlie&#223;en &#252;ber Antr&#228;ge. Au&#223;erdem erstellen sie Rahmenrichtlinien f&#252;r die Arbeit in den kommenden f&#252;nf Jahren.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darmstadt, 08.05.2012/APD   Pastor G&#252;nther Machel (63) bleibt Pr&#228;sident des S&#252;ddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Er &#252;bt das Amt seit 2002 aus. Die in Darmstadt am 6. Mai tagenden 265 Delegierten der drei regionalen Freikirchenleitungen Bayern, Baden-W&#252;rttemberg und Mittelrhein (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) w&#228;hlten Machel mit 228 Ja- und 36 Nein-Stimmen. Zum S&#252;ddeutschen Verband mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart geh&#246;ren 15.384 erwachsen getaufte Mitglieder in 219 Kirchengemeinden.</p>
<p>Stellvertretender Pr&#228;sident und Sekret&#228;r (Gesch&#228;ftsf&#252;hrer) wurde mit 228 Ja- und 25 Nein-Stimmen Pastor Jochen Streit (46), bisher Jugendabteilungsleiter im S&#252;ddeutschen Verband. Er l&#246;st Pastor Dietrich M&#252;ller (58) ab, der nach 18 Jahren als Sekret&#228;r darum bat, ihn von dem Amt zu entbinden. Mit 237 Ja- und 23 Nein-Stimmen wurde der Schatzmeister Pastor Werner Dullinger (49) wiedergew&#228;hlt. Neuer Abteilungsleiter f&#252;r Kinder, Pfadfinder und Jugend ist Pastor Ruben Grieco (39), bisher Seelsorger der adventistischen Jugendkirche &#8220;Livingroom&#8221; in Mainz. Neu ist auch Pastor Stephan Igler (47) in der Leitung der Abteilung Predigtamt. Er tritt die Nachfolge des neuen Vorstehers der Freikirchenleitung Mittelrhein, Pastor Norbert Dorotik, an. Angelika Pfaller (56) l&#246;st Ingrid Naumann ab, die 19 Jahre der Abteilung Frauen vorstand und in den Ruhestand ging. Heinz Schlumpberger &#252;bernimmt ehrenamtlich die Abteilung Erziehung und Bildung. Zudem beschlossen die Delegierten die Gr&#252;ndung einer Abteilung Familie.</p>
<p>Die Delegierten des Norddeutschen Verbandes mit Sitz in Hannover, der die Adventisten in Nord- und Ostdeutschland umfasst, hatten bei ihrer Abgeordnetenversammlung am 22. und 23. April in Geseke bei Paderborn beschlossen, darauf hinzuwirken, dass sich bis 2017 der Nord- und S&#252;ddeutsche Verband zu einem einzigen deutschen Verband vereinigen solle. Die Delegierten des S&#252;ddeutschen Verbandes beschlossen jedoch in Darmstadt mit 135 Ja- und 129 Nein-Stimmen, dieses Anliegen nicht auf ihre Tagesordnung zu nehmen. 1992 hatte sich der damalige West- und Ostdeutsche Verband der Adventisten zum Norddeutschen Verband zusammengeschlossen. Bem&#252;hungen, einen gesamtdeutschen Verband zu bilden, sind bis heute gescheitert.</p>
<p>Die Delegierten des Norddeutschen Verbandes hatten in Geseke mit 160 Ja- und 47-Nein-Stimmen au&#223;erdem den Beschluss gefasst, Pastorinnen, wie ihre m&#228;nnlichen Kollegen zu ordinieren. Auch den Delegierten des S&#252;ddeutschen Verbandes lag ein diesbez&#252;glicher Antrag vor. Er wurde jedoch mit 101 Ja- und 128 Nein-Stimmen abgelehnt. Vor der Abstimmung hatte Tagungsleiter Tobias Koch, der an der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg Rechtswissenschaften lehrt, die Delegierten in Darmstadt darauf hingewiesen, dass die Ordination von Geistlichen in der Freikirche weltweit g&#252;ltig sei und dar&#252;ber deshalb auch nur eine adventistische Weltsynode entscheiden k&#246;nnte. Ein positiver Beschluss in dieser Sache w&#252;rde daher durch die s&#252;ddeutschen Delegierten nichts am Status von Pastorinnen &#228;ndern.</p>
<p>Frauen k&#246;nnen nach ihrem Theologiestudium in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten zwar als Pastorin &#8220;gesegnet&#8221; werden und damit fast alle Amtshandlungen, wie Taufe, Abendmahl, Trauung und Beerdigung, vornehmen; doch ordiniert werden nur m&#228;nnliche Geistliche. Damit ist Pastorinnen auch das Amt des Pr&#228;sidenten und seines Stellvertreters einer regionalen oder &#252;berregionalen Freikirchenleitung verwehrt, das eine Ordination erfordert.</p>
<p>W&#228;hrend die Ordination von Pastoren weltweit innerhalb der Freikirche G&#252;ltigkeit hat, k&#246;nnen Frauen als Pastorinnen nur in den Gebieten wirken, die zu einer Kirchenleitung geh&#246;ren, welche die Segnung praktiziert. Die Weltsynoden der Adventisten 1990 in Indianapolis/USA und 1995 in Utrecht/Niederlande hatten die Ordination von weiblichen Geistlichen mehrheitlich abgelehnt. Die Zulassung von Frauen, die als ordinierte Pastorinnen amtieren, ist au&#223;erhalb von Nordamerika, Westeuropa, China und Australien/Ozeanien, wo nur etwa 13 Prozent der weltweit rund 17 Millionen erwachsen getauften Mitglieder leben, &#228;u&#223;erst umstritten.</p>
<p>Wie die norddeutschen Delegierten beschlossen aber auch die s&#252;ddeutschen Abgeordneten, der Theologischen Hochschule der Siebenten-Tags-Adventisten Friedensau bei Magdeburg den Auftrag zu erteilen, eine &#220;bersicht der adventistischen Forschung der letzten Jahre wegen der Ordination von Frauen zu erarbeiten. &#196;hnlich hatte bereits 2010 die Weltsynode in Atlanta/USA gehandelt. Sie erteilte der adventistischen Andrews Universit&#228;t in Berrien Springs, Michigan/USA, einen Forschungsauftrag zum Begriff Ordination. Es solle gekl&#228;rt werden, wie die Freikirche in einer sich &#228;ndernden Welt mit Ordinationen umgehen m&#252;sse. Im Hintergrund steht die Frage, ob die bisherige Praxis, nur M&#228;nner zum Pastorenamt zu ordinieren, die Bibel im vollen Umfang abdecke. Die Ordinationsfrage soll daher ein Thema der n&#228;chsten Weltsynode im Jahr 2015 sein.</p>
<p>Die Delegierten des Nord- und S&#252;ddeutschen Verbandes tagen nur alle f&#252;nf Jahre. Sie nehmen die Rechenschaftsberichte &#252;ber die Arbeit der letzten f&#252;nf Jahre entgegen und erteilen den Verantwortungstr&#228;gern Entlastung. Sie w&#228;hlen die k&#252;nftige Freikirchenleitung und beschlie&#223;en &#252;ber Antr&#228;ge. Au&#223;erdem erstellen sie Rahmenrichtlinien f&#252;r die Arbeit in den kommenden f&#252;nf Jahren.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 11:27:31 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zweites adventistisches Akutkrankenhaus in Berlin</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////zweites-adventistisches-akutkrankenhaus-in-berlin-4/</link>
			<description>Berlin, 07.05.2012/APD   Mit der Klinik &#8220;Nikolassee&#8221; gibt es jetzt ein zweites adventistisches Akutkrankenhaus in Berlin. Die Privatklinik f&#252;r Innere Medizin, Psychosomatik und Psychiatrie liegt nur drei Kilometer vom Krankenhaus &#8220;Waldfriede&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin-Zehlendorf entfernt.
Die neue, staatlich anerkannte Klinik f&#252;r Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler in Berlin-Nikolassee hat 17 Betten und besitzt einen Krankenversorgungsauftrag f&#252;r die medizinischen Fachbereiche Innere Medizin und Psychosomatik/Psychiatrie, einschlie&#223;lich Alkohol- und Tablettenabh&#228;ngigkeit, Depressionen sowie Burn-out. &#8220;Damit wird nicht nur das bisherige Behandlungsspektrum von ‚Waldfriede‘ erweitert, sondern auch dem zunehmenden Anstieg an Erkrankungen der Bev&#246;lkerung auf dem Gebiet der Psychosomatik/Psychiatrie entsprochen.&#8221; Diese Art von Erkrankungen lie&#223;e sich in die ganzheitliche, adventistische Gesundheitsphilosophie sehr gut einbinden, betonte Bernd Quo&#223;, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von &#8220;Waldfriede&#8221;, dem auch die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung der Klinik &#8220;Nikolassee&#8221; obliegt.
Die medizinische Leitung der Privatklinik &#8220;Nikolassee&#8221; &#252;bernimmt als Chefarzt Privatdozent Dr. Dietmar Forst, der zuletzt Chefarzt der Inneren Medizin in &#8220;Waldfriede&#8221; war. Der bisherige Eigent&#252;mer und gleichzeitige Chefarzt des Akutkrankenhauses in Berlin-Nikolassee, Dr. Thomas Bodemann, welcher die Gesundheitseinrichtung aufgebaut und jahrelang geleitet hatte, ging in den Ruhestand.
Das seit 1920 bestehende Akutkrankenhaus &#8220;Waldfriede&#8221; verf&#252;gt &#252;ber eine Zulassung f&#252;r Privat- und Kassenpatienten. Es hat 170 Betten und versorgt mit den Fachabteilungen Allgemeinchirurgie, An&#228;sthesie, Brustzentrum, Gyn&#228;kologie und Geburtshilfe, Hand- und Fu&#223;chirurgie, Innere Medizin, Interdisziplin&#228;res Beckenbodenzentrum, Intensivmedizin, Radiologie und den Zentren f&#252;r Darm- und Beckenbodenchirurgie (Koloproktologie) sowie Diabetes und Diabetisches Fu&#223;-Syndrom j&#228;hrlich 9.000 Patienten station&#228;r und 18.000 ambulant. Im letzten Jahr kamen rund 960 Babys zur Welt.
Zudem unterhalten die Siebenten-Tags-Adventisten die Fachklinik &#8220;Haus Niedersachsen&#8221; in Dedelstorf-Oerrel bei Wolfsburg mit 66 Behandlungspl&#228;tzen f&#252;r alkohol- und/oder medikamentenabh&#228;ngige Frauen und M&#228;nner.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 07.05.2012/APD   Mit der Klinik &#8220;Nikolassee&#8221; gibt es jetzt ein zweites adventistisches Akutkrankenhaus in Berlin. Die Privatklinik f&#252;r Innere Medizin, Psychosomatik und Psychiatrie liegt nur drei Kilometer vom Krankenhaus &#8220;Waldfriede&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin-Zehlendorf entfernt.</p>
<p>Die neue, staatlich anerkannte Klinik f&#252;r Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler in Berlin-Nikolassee hat 17 Betten und besitzt einen Krankenversorgungsauftrag f&#252;r die medizinischen Fachbereiche Innere Medizin und Psychosomatik/Psychiatrie, einschlie&#223;lich Alkohol- und Tablettenabh&#228;ngigkeit, Depressionen sowie Burn-out. &#8220;Damit wird nicht nur das bisherige Behandlungsspektrum von ‚Waldfriede‘ erweitert, sondern auch dem zunehmenden Anstieg an Erkrankungen der Bev&#246;lkerung auf dem Gebiet der Psychosomatik/Psychiatrie entsprochen.&#8221; Diese Art von Erkrankungen lie&#223;e sich in die ganzheitliche, adventistische Gesundheitsphilosophie sehr gut einbinden, betonte Bernd Quo&#223;, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von &#8220;Waldfriede&#8221;, dem auch die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung der Klinik &#8220;Nikolassee&#8221; obliegt.</p>
<p>Die medizinische Leitung der Privatklinik &#8220;Nikolassee&#8221; &#252;bernimmt als Chefarzt Privatdozent Dr. Dietmar Forst, der zuletzt Chefarzt der Inneren Medizin in &#8220;Waldfriede&#8221; war. Der bisherige Eigent&#252;mer und gleichzeitige Chefarzt des Akutkrankenhauses in Berlin-Nikolassee, Dr. Thomas Bodemann, welcher die Gesundheitseinrichtung aufgebaut und jahrelang geleitet hatte, ging in den Ruhestand.</p>
<p>Das seit 1920 bestehende Akutkrankenhaus &#8220;Waldfriede&#8221; verf&#252;gt &#252;ber eine Zulassung f&#252;r Privat- und Kassenpatienten. Es hat 170 Betten und versorgt mit den Fachabteilungen Allgemeinchirurgie, An&#228;sthesie, Brustzentrum, Gyn&#228;kologie und Geburtshilfe, Hand- und Fu&#223;chirurgie, Innere Medizin, Interdisziplin&#228;res Beckenbodenzentrum, Intensivmedizin, Radiologie und den Zentren f&#252;r Darm- und Beckenbodenchirurgie (Koloproktologie) sowie Diabetes und Diabetisches Fu&#223;-Syndrom j&#228;hrlich 9.000 Patienten station&#228;r und 18.000 ambulant. Im letzten Jahr kamen rund 960 Babys zur Welt.</p>
<p>Zudem unterhalten die Siebenten-Tags-Adventisten die Fachklinik &#8220;Haus Niedersachsen&#8221; in Dedelstorf-Oerrel bei Wolfsburg mit 66 Behandlungspl&#228;tzen f&#252;r alkohol- und/oder medikamentenabh&#228;ngige Frauen und M&#228;nner.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:04:46 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Ein bloßes Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren ist zu wenig”</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////ein-blosses-gedenken-an-die-reformation-vor-500-jahren-ist-zu-wenig-2/</link>
			<description>Wien/&#214;sterreich, 06.05.2012/APD   Aus Anlass der Einf&#252;hrung von Margot K&#228;&#223;mann als Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) f&#252;r das Reformationsjubil&#228;um 2017 in Berlin wies der Pr&#228;sident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), der Schweizer Theologe Thomas Wipf, auf die europ&#228;ische Dimension der Reformation hin und k&#252;ndigte das Projekt &#8220;Europa reformata – 500 Jahre Reformation&#8221; an.
Wipf bezeichnete die Vorbereitungen der deutschen evangelischen Kirchen auf das Jubil&#228;um 2017 als wichtige Impulse f&#252;r die europ&#228;ischen Kirchen der Reformation. Der GEKE, in der 105 lutherische, reformierte, unierte, methodistische und vorreformatorische Kirchen in Europa miteinander verbunden seien, komme die Rolle zu, das Reformationsgedenken in Europa in konfessioneller und geographischer Breite sichtbar zu machen. &#8220;Unser Projekt versteht sich als Erg&#228;nzung zu den zahlreichen Aktivit&#228;ten der Mitgliedskirchen in den einzelnen L&#228;ndern&#8221;, erkl&#228;rte Wipf.
&#8220;Europa reformata&#8221; biete Mitgliedskirchen die M&#246;glichkeit, ihre Vorhaben miteinander zu vernetzen und zu pr&#228;sentieren. Initiativen und Veranstaltungen sollten unter dem gemeinsamen Logo die europ&#228;ische Reformation als ein Geschehen mit verschiedenen geographischen und konfessionellen Brennpunkten bewusst machen. St&#228;dte, die w&#228;hrend der Reformation oder f&#252;r deren Entwicklung eine besondere Bedeutung hatten, k&#246;nnten als Reformationsst&#228;dte Europas ebenfalls mit dem Label &#8220;Europa reformata&#8221; ausgezeichnet werden. Das Projekt solle auf der Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa in Florenz im September auf den Weg geschickt werden.
&#8220;Die Vollversammlung wird sich auch intensiv mit der Bedeutung der Reformation f&#252;r die Kirche der Zukunft und das Leben in unserer modernen Gesellschaft besch&#228;ftigen&#8221;, sagte Wipf. &#8220;Ein blo&#223; historisches Gedenken der Reformation der christlichen Kirche, die vor 500 Jahren ihren Anfang nahm, ist zu wenig!&#8221; Wesentlichen Anteil an der Vollversammlung werde daher das Forum &#8220;Evangelische Kirchen Europas im Aufbruch&#8221; haben.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien/&#214;sterreich, 06.05.2012/APD   Aus Anlass der Einf&#252;hrung von Margot K&#228;&#223;mann als Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) f&#252;r das Reformationsjubil&#228;um 2017 in Berlin wies der Pr&#228;sident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), der Schweizer Theologe Thomas Wipf, auf die europ&#228;ische Dimension der Reformation hin und k&#252;ndigte das Projekt &#8220;Europa reformata – 500 Jahre Reformation&#8221; an.</p>
<p>Wipf bezeichnete die Vorbereitungen der deutschen evangelischen Kirchen auf das Jubil&#228;um 2017 als wichtige Impulse f&#252;r die europ&#228;ischen Kirchen der Reformation. Der GEKE, in der 105 lutherische, reformierte, unierte, methodistische und vorreformatorische Kirchen in Europa miteinander verbunden seien, komme die Rolle zu, das Reformationsgedenken in Europa in konfessioneller und geographischer Breite sichtbar zu machen. &#8220;Unser Projekt versteht sich als Erg&#228;nzung zu den zahlreichen Aktivit&#228;ten der Mitgliedskirchen in den einzelnen L&#228;ndern&#8221;, erkl&#228;rte Wipf.</p>
<p>&#8220;Europa reformata&#8221; biete Mitgliedskirchen die M&#246;glichkeit, ihre Vorhaben miteinander zu vernetzen und zu pr&#228;sentieren. Initiativen und Veranstaltungen sollten unter dem gemeinsamen Logo die europ&#228;ische Reformation als ein Geschehen mit verschiedenen geographischen und konfessionellen Brennpunkten bewusst machen. St&#228;dte, die w&#228;hrend der Reformation oder f&#252;r deren Entwicklung eine besondere Bedeutung hatten, k&#246;nnten als Reformationsst&#228;dte Europas ebenfalls mit dem Label &#8220;Europa reformata&#8221; ausgezeichnet werden. Das Projekt solle auf der Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa in Florenz im September auf den Weg geschickt werden.</p>
<p>&#8220;Die Vollversammlung wird sich auch intensiv mit der Bedeutung der Reformation f&#252;r die Kirche der Zukunft und das Leben in unserer modernen Gesellschaft besch&#228;ftigen&#8221;, sagte Wipf. &#8220;Ein blo&#223; historisches Gedenken der Reformation der christlichen Kirche, die vor 500 Jahren ihren Anfang nahm, ist zu wenig!&#8221; Wesentlichen Anteil an der Vollversammlung werde daher das Forum &#8220;Evangelische Kirchen Europas im Aufbruch&#8221; haben.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 06 May 2012 05:31:47 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Irmtraut Fröse-Schreer (Hrsg.), “Lebenszeichen”</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////irmtraut-froese-schreer-hrsg-lebenszeichen-4/</link>
			<description>Irmtraut Fr&#246;se-Schreer (Hrsg.), &#8220;Lebenszeichen&#8221;, Brunnen Verlag, Gie&#223;en, 2012. kartoniert, 140 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-7655- 4157-5.
Ostfildern, 05.05.2012/APD   Der reizende Erz&#228;hlband enth&#228;lt sechs Geschichten von Menschen, die trotz ihres schweren Schicksals und ihrer besonderen Begleitumst&#228;nde Vorbildcharakter ausstrahlen und &#252;ber ihr abenteuerliches Dasein packend berichten. Schon das Leben des geb&#252;rtigen Australiers Nick Vujicic, der ohne Arme und Beine auf die Welt kam, macht im ersten Augenblick betroffen. Doch sein umwerfender Optimismus l&#228;sst ihn sagen &#8220;Gott hat mit jedem von uns Gro&#223;es vor. Sei nicht w&#252;tend auf das, was du nicht hast, sei dankbar f&#252;r das, was du hast.&#8221; Mit diesem bewundernswerten Selbstbewusstsein hat der inzwischen 30-j&#228;hrige weltweit zu vielen Menschen gesprochen und ihnen neuen Mut gegeben. Er hat sein &#8220;Vertrauen in Gott und dessen unendliche M&#246;glichkeiten nie verloren&#8221;.
Riesenrespekt verdient auch eine 13-j&#228;hrige Amerikanerin, der beim Surfen auf Hawaii der linke Arm von einem Hai bis zur Achsel abgebissen wurde. Nicht nur in der Surfer-Szene wird Bethany Hamilton zur Heldin. 2011 kam der Hollywoodfilm &#8220;Soulsurfer&#8221; in die amerikanischen Kinos, der ihr Leben erz&#228;hlt. Sie ist gl&#228;ubige Christin und traut Gott zu, &#8220;dass er auf mich aufpasst&#8221;.
Eine weitere spannende Erz&#228;hlung handelt von vier norddeutschen Gymnasiastinnen, die mit drei Mitsch&#252;lerinnen und zwei Lehrern nach Afrika fliegen, das Leben am Fu&#223;e des Kilimandscharo, in einer tansanischen Familie, in einem Massaidorf und auf freier Wildbahn mit L&#246;wen verbringen, sowie Freundschaft mit Sch&#252;lerinnen der &#8220;Bishop Moshi Secondary School&#8221; in Marangu schlie&#223;en. Sie lernten Familien kennen, die noch ohne Strom und flie&#223;end Wasser lebten, &#252;ber offenem Feuer kochten und deren Dusche aus einem Eimer besteht. &#8220;Durch Percussion, Tanzen und Singen sind wir uns n&#228;hergekommen. Das zu erleben war unheimlich sch&#246;n&#8221;, meinten die G&#228;ste aus Deutschland. Auch die Geschichte der Ostpreu&#223;in Sabine Ball, welche die Mutter Teresa von Dresden genannt wird, und das Leben des weltber&#252;hmten farbigen Neurochirurgen Benjamin Carson sind spannend bis zur letzten Zeile.
Dr. Wolfgang Tulaszewski
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Irmtraut Fr&#246;se-Schreer (Hrsg.), &#8220;Lebenszeichen&#8221;, Brunnen Verlag, Gie&#223;en, 2012. kartoniert, 140 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-7655- 4157-5.</strong></p>
<p>Ostfildern, 05.05.2012/APD   Der reizende Erz&#228;hlband enth&#228;lt sechs Geschichten von Menschen, die trotz ihres schweren Schicksals und ihrer besonderen Begleitumst&#228;nde Vorbildcharakter ausstrahlen und &#252;ber ihr abenteuerliches Dasein packend berichten. Schon das Leben des geb&#252;rtigen Australiers Nick Vujicic, der ohne Arme und Beine auf die Welt kam, macht im ersten Augenblick betroffen. Doch sein umwerfender Optimismus l&#228;sst ihn sagen &#8220;Gott hat mit jedem von uns Gro&#223;es vor. Sei nicht w&#252;tend auf das, was du nicht hast, sei dankbar f&#252;r das, was du hast.&#8221; Mit diesem bewundernswerten Selbstbewusstsein hat der inzwischen 30-j&#228;hrige weltweit zu vielen Menschen gesprochen und ihnen neuen Mut gegeben. Er hat sein &#8220;Vertrauen in Gott und dessen unendliche M&#246;glichkeiten nie verloren&#8221;.</p>
<p>Riesenrespekt verdient auch eine 13-j&#228;hrige Amerikanerin, der beim Surfen auf Hawaii der linke Arm von einem Hai bis zur Achsel abgebissen wurde. Nicht nur in der Surfer-Szene wird Bethany Hamilton zur Heldin. 2011 kam der Hollywoodfilm &#8220;Soulsurfer&#8221; in die amerikanischen Kinos, der ihr Leben erz&#228;hlt. Sie ist gl&#228;ubige Christin und traut Gott zu, &#8220;dass er auf mich aufpasst&#8221;.</p>
<p>Eine weitere spannende Erz&#228;hlung handelt von vier norddeutschen Gymnasiastinnen, die mit drei Mitsch&#252;lerinnen und zwei Lehrern nach Afrika fliegen, das Leben am Fu&#223;e des Kilimandscharo, in einer tansanischen Familie, in einem Massaidorf und auf freier Wildbahn mit L&#246;wen verbringen, sowie Freundschaft mit Sch&#252;lerinnen der &#8220;Bishop Moshi Secondary School&#8221; in Marangu schlie&#223;en. Sie lernten Familien kennen, die noch ohne Strom und flie&#223;end Wasser lebten, &#252;ber offenem Feuer kochten und deren Dusche aus einem Eimer besteht. &#8220;Durch Percussion, Tanzen und Singen sind wir uns n&#228;hergekommen. Das zu erleben war unheimlich sch&#246;n&#8221;, meinten die G&#228;ste aus Deutschland. Auch die Geschichte der Ostpreu&#223;in Sabine Ball, welche die Mutter Teresa von Dresden genannt wird, und das Leben des weltber&#252;hmten farbigen Neurochirurgen Benjamin Carson sind spannend bis zur letzten Zeile.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 22:33:39 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Integration als Aufgabe der protestantischen Kirchen Europas</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////integration-als-aufgabe-der-protestantischen-kirchen-europas-2/</link>
			<description>Arbeitskreis f&#252;r Konfessionskunde zu Gast in der Schweiz
R&#252;dlingen/Schweiz, 04.05.2012/APD   Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) lebe von einem kontinuierlichen Integrationsprozess: &#8220;Einheit in vers&#246;hnter Verschiedenheit ist nicht Skandal der Trennung, sondern Reichtum der Vielfalt&#8221;, so der Pr&#228;sident der GEKE, Thomas Wipf, in seiner Er&#246;ffnungsansprache zur 49. Jahrestagung des Evangelischen Arbeitskreises f&#252;r Konfessionskunde in Europa (EAKE) in R&#252;dlingen im Schweizer Kanton Schaffhausen. Der Schweizer Theologe Wipf beschrieb die evangelischen Kirchen Europas als &#8220;st&#228;ndige reformatorische Erneuerungsbewegung&#8221;.
Die &#8220;monokonfessionalistische Parzellierung&#8221; der deutschen kirchlichen Landschaft sei erst im 20. Jahrhundert gebrochen worden. Seit 2005 gelte Deutschland offiziell als &#8220;Einwanderungsland&#8221;. Nicht mehr der Umgang mit &#8220;Gastarbeitern&#8221; stehe damit im Fokus, sondern die Entwicklung einer durch Migration gepr&#228;gten Gesellschaft. &#8220;Die Kirche unserer Zeit ist Kirche in einer Einwanderungsgesellschaft. Aber ist sie auch eine Einwanderungskirche?&#8221; Mit dieser Frage befasst sich Dietmar Burkhardt in einem Forschungsprojekt in Frankfurt/Main. Kirche habe sich, so der Theologe, zu lange nur mit diakonischen Fragen der Fl&#252;chtlingsarbeit besch&#228;ftigt, ohne sich gezielt der Integration evangelischer Migranten in evangelische Gemeinden zu widmen. Dabei begegne Burkhardt in seinem Forschungsfeld immer wieder dem Ph&#228;nomen einer &#8220;Re-Mission&#8221;. Protestanten fremder Herkunft br&#228;chten religi&#246;se Praktiken wieder in deutsche Gemeinden, die einst von hier aus in die Mission gegangen seien.
Annemarie Dupré von der Waldenser-Kirche gr&#252;ndete den &#8220;Servizio Rifugiati e Migranti&#8221;, der vom Bund Evangelischer Kirchen in Italien (FCEI) getragen wird, als zentralen Hilfsdienst f&#252;r Fl&#252;chtlingsarbeit und politische Information zum Thema Migration. &#8220;Seit Jahren haben wir Gott gebeten, dass Menschen in unsere kleine Waldenserkirche finden m&#246;gen. Er hat unsere Bitte auf ungeahnte Weise erh&#246;rt. Nun sind wir herausgefordert, gemeinsam mit Migranten Kirche zu sein.&#8221; Die Juristin schilderte ihre Erfahrungen mit Migration in Italien: &#8220;Religion spielt in der Kultur der meisten Fl&#252;chtlinge eine gro&#223;e Rolle – sie ist oft sogar entscheidend f&#252;r die Wahl des Ziellandes.&#8221; Zentrale Aufgabe der Kirchen sei es daher, Menschen Beheimatung und Beteiligung zu bieten. Migranten gestalteten ihre neue Heimat mit.
Integration sei aus theologischer Perspektive eine doppelte Aufgabe, so Paul Metzger. Die biblische Geschichte sei von Wanderungs-, Flucht- und Integrationserfahrungen gepr&#228;gt: Von der Vertreibung aus dem Paradies, der Zerstreuung nach dem Turmbau zu Babel bis zur identit&#228;tsstiftenden Erfahrung des Exodus des Volkes Israel aus &#196;gypten w&#228;ren Menschen aus Hunger, Not und Gefahr auf Wanderung und der Suche nach einer neuen Heimat. Andererseits, so der Catholica-Referent am Konfessionskundlichen Institut Bensheim, sei die christliche Grundannahme die Einwanderung Gottes in das Leben der Menschen. Gott komme in die menschliche Wirklichkeit.
W&#228;hrend der Tagung wurden auch Projekte im Kanton Schaffhausen besucht. Es referierten Experten f&#252;r Schulwesen, Sozialdienste und Projekte in Wohngebieten mit hohem Migrantenanteil. Die Delegierten des Arbeitskreises f&#252;r Konfessionskunde in Europa aus zw&#246;lf europ&#228;ischen L&#228;ndern berichteten &#252;ber ihre Erfahrungen mit Ein- und Auswanderung und wie die Kirchen damit umgehen w&#252;rden.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arbeitskreis f&#252;r Konfessionskunde zu Gast in der Schweiz</strong></p>
<p>R&#252;dlingen/Schweiz, 04.05.2012/APD   Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) lebe von einem kontinuierlichen Integrationsprozess: &#8220;Einheit in vers&#246;hnter Verschiedenheit ist nicht Skandal der Trennung, sondern Reichtum der Vielfalt&#8221;, so der Pr&#228;sident der GEKE, Thomas Wipf, in seiner Er&#246;ffnungsansprache zur 49. Jahrestagung des Evangelischen Arbeitskreises f&#252;r Konfessionskunde in Europa (EAKE) in R&#252;dlingen im Schweizer Kanton Schaffhausen. Der Schweizer Theologe Wipf beschrieb die evangelischen Kirchen Europas als &#8220;st&#228;ndige reformatorische Erneuerungsbewegung&#8221;.</p>
<p>Die &#8220;monokonfessionalistische Parzellierung&#8221; der deutschen kirchlichen Landschaft sei erst im 20. Jahrhundert gebrochen worden. Seit 2005 gelte Deutschland offiziell als &#8220;Einwanderungsland&#8221;. Nicht mehr der Umgang mit &#8220;Gastarbeitern&#8221; stehe damit im Fokus, sondern die Entwicklung einer durch Migration gepr&#228;gten Gesellschaft. &#8220;Die Kirche unserer Zeit ist Kirche in einer Einwanderungsgesellschaft. Aber ist sie auch eine Einwanderungskirche?&#8221; Mit dieser Frage befasst sich Dietmar Burkhardt in einem Forschungsprojekt in Frankfurt/Main. Kirche habe sich, so der Theologe, zu lange nur mit diakonischen Fragen der Fl&#252;chtlingsarbeit besch&#228;ftigt, ohne sich gezielt der Integration evangelischer Migranten in evangelische Gemeinden zu widmen. Dabei begegne Burkhardt in seinem Forschungsfeld immer wieder dem Ph&#228;nomen einer &#8220;Re-Mission&#8221;. Protestanten fremder Herkunft br&#228;chten religi&#246;se Praktiken wieder in deutsche Gemeinden, die einst von hier aus in die Mission gegangen seien.</p>
<p>Annemarie Dupré von der Waldenser-Kirche gr&#252;ndete den &#8220;Servizio Rifugiati e Migranti&#8221;, der vom Bund Evangelischer Kirchen in Italien (FCEI) getragen wird, als zentralen Hilfsdienst f&#252;r Fl&#252;chtlingsarbeit und politische Information zum Thema Migration. &#8220;Seit Jahren haben wir Gott gebeten, dass Menschen in unsere kleine Waldenserkirche finden m&#246;gen. Er hat unsere Bitte auf ungeahnte Weise erh&#246;rt. Nun sind wir herausgefordert, gemeinsam mit Migranten Kirche zu sein.&#8221; Die Juristin schilderte ihre Erfahrungen mit Migration in Italien: &#8220;Religion spielt in der Kultur der meisten Fl&#252;chtlinge eine gro&#223;e Rolle – sie ist oft sogar entscheidend f&#252;r die Wahl des Ziellandes.&#8221; Zentrale Aufgabe der Kirchen sei es daher, Menschen Beheimatung und Beteiligung zu bieten. Migranten gestalteten ihre neue Heimat mit.</p>
<p>Integration sei aus theologischer Perspektive eine doppelte Aufgabe, so Paul Metzger. Die biblische Geschichte sei von Wanderungs-, Flucht- und Integrationserfahrungen gepr&#228;gt: Von der Vertreibung aus dem Paradies, der Zerstreuung nach dem Turmbau zu Babel bis zur identit&#228;tsstiftenden Erfahrung des Exodus des Volkes Israel aus &#196;gypten w&#228;ren Menschen aus Hunger, Not und Gefahr auf Wanderung und der Suche nach einer neuen Heimat. Andererseits, so der Catholica-Referent am Konfessionskundlichen Institut Bensheim, sei die christliche Grundannahme die Einwanderung Gottes in das Leben der Menschen. Gott komme in die menschliche Wirklichkeit.</p>
<p>W&#228;hrend der Tagung wurden auch Projekte im Kanton Schaffhausen besucht. Es referierten Experten f&#252;r Schulwesen, Sozialdienste und Projekte in Wohngebieten mit hohem Migrantenanteil. Die Delegierten des Arbeitskreises f&#252;r Konfessionskunde in Europa aus zw&#246;lf europ&#228;ischen L&#228;ndern berichteten &#252;ber ihre Erfahrungen mit Ein- und Auswanderung und wie die Kirchen damit umgehen w&#252;rden.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:23:26 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Zentrum Taufe” in Lutherstadt Eisleben eingeweiht</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////zentrum-taufe-in-lutherstadt-eisleben-eingeweiht-2/</link>
			<description>Eisleben, 03.05.2012/APD   &#8220;Im &#220;brigen bin ich in Eisleben geboren und dort in St. Peter getauft.&#8221; So schrieb Martin Luther vor fast 500 Jahren in einem Brief an Kurf&#252;rst Friedrich den Weisen in Wittenberg. Seit dem 29. April gibt es ein &#8220;Zentrum Taufe&#8221; in jener Kirche, wo das Ehepaar Luder (sp&#228;ter Luther) ihren Erstgeborenen am 11. November 1483 auf den Namen Martin taufen lie&#223;.
Die Predigt im Festgottesdienst zur Er&#246;ffnung des Taufzentrums in Eisleben hielt Margot K&#228;&#223;mann. Es war die erste Amtshandlung nach ihrer Berufung zur &#8220;Lutherbotschafterin&#8221;.
Als zentrales Element in der f&#252;r etwa zwei Millionen Euro umgestalteten mittelalterlichen Kirche wurde ein rundes Ganzk&#246;rper-Taufbecken vor dem Altarraum in den Fu&#223;boden eingelassen. Es misst 2,20 Meter im Durchmesser bei einem Meter Tiefe und ist etwa 70 Zentimeter mit Wasser gef&#252;llt.
Zwei S&#228;uglinge und zwei Jugendliche wurden im Festgottesdienst getauft, allerdings nach der traditionellen Art durch Begie&#223;en des Kopfes mit Wasser. Wann es tats&#228;chlich zu einer Ganzk&#246;rper-Taufe durch Untertauchen im neuen Becken kommen k&#246;nnte, sei noch ungewiss. Bisher gab es in den evangelischen Kirchen in Deutschland wohl keinen kirchlichen Raum, der entsprechend ausger&#252;stet war. Nun k&#246;nnen Taufwillige in der Lutherstadt Eisleben eine evangelische Ganzk&#246;rper- oder Gro&#223;taufe erleben. Einen einsetzenden &#8220;Tauftourismus&#8221; h&#228;lt man hier durchaus f&#252;r m&#246;glich. Aber auch als &#246;kumenischer Begegnungsort soll das &#8220;Zentrum Taufe&#8221; in Eisleben dienen. So ist eine &#214;ffnung f&#252;r Taufgottesdienste anderer christlicher Gemeinschaften, die zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen geh&#246;ren (ACK), vorgesehen.
Zur Taufe schrieb Martin Luther 1520 in seiner Schrift &#8220;Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche&#8221;: &#8220;Wenn nun der Taufe die Abwaschung von S&#252;nden zugeeignet wird, so geschieht das v&#246;llig zu Recht. Aber diese Bedeutung ist zu matt und zu schwach, als dass sie das Wesen der Taufe zum Ausdruck br&#228;chte. Sie ist vielmehr ein Symbol des Todes und der Auferstehung. Aus diesem Grunde m&#246;chte ich, dass die T&#228;uflinge ganz in das Wasser eingetaucht werden, wie es das Wort besagt und worauf die geheimnisvolle Handlung hindeutet. Nicht dass ich es f&#252;r notwendig erachte, aber es w&#228;re sch&#246;n, wenn einer so tiefen und vollkommenen Sache auch ein tiefes und vollkommenes Zeichen beigegeben w&#252;rde, wie es ohne Zweifel auch von Christus gestiftet ist.&#8221;
Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.zentrum-taufe-eisleben.de.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eisleben, 03.05.2012/APD   &#8220;Im &#220;brigen bin ich in Eisleben geboren und dort in St. Peter getauft.&#8221; So schrieb Martin Luther vor fast 500 Jahren in einem Brief an Kurf&#252;rst Friedrich den Weisen in Wittenberg. Seit dem 29. April gibt es ein &#8220;Zentrum Taufe&#8221; in jener Kirche, wo das Ehepaar Luder (sp&#228;ter Luther) ihren Erstgeborenen am 11. November 1483 auf den Namen Martin taufen lie&#223;.</p>
<p>Die Predigt im Festgottesdienst zur Er&#246;ffnung des Taufzentrums in Eisleben hielt Margot K&#228;&#223;mann. Es war die erste Amtshandlung nach ihrer Berufung zur &#8220;Lutherbotschafterin&#8221;.</p>
<p>Als zentrales Element in der f&#252;r etwa zwei Millionen Euro umgestalteten mittelalterlichen Kirche wurde ein rundes Ganzk&#246;rper-Taufbecken vor dem Altarraum in den Fu&#223;boden eingelassen. Es misst 2,20 Meter im Durchmesser bei einem Meter Tiefe und ist etwa 70 Zentimeter mit Wasser gef&#252;llt.</p>
<p>Zwei S&#228;uglinge und zwei Jugendliche wurden im Festgottesdienst getauft, allerdings nach der traditionellen Art durch Begie&#223;en des Kopfes mit Wasser. Wann es tats&#228;chlich zu einer Ganzk&#246;rper-Taufe durch Untertauchen im neuen Becken kommen k&#246;nnte, sei noch ungewiss. Bisher gab es in den evangelischen Kirchen in Deutschland wohl keinen kirchlichen Raum, der entsprechend ausger&#252;stet war. Nun k&#246;nnen Taufwillige in der Lutherstadt Eisleben eine evangelische Ganzk&#246;rper- oder Gro&#223;taufe erleben. Einen einsetzenden &#8220;Tauftourismus&#8221; h&#228;lt man hier durchaus f&#252;r m&#246;glich. Aber auch als &#246;kumenischer Begegnungsort soll das &#8220;Zentrum Taufe&#8221; in Eisleben dienen. So ist eine &#214;ffnung f&#252;r Taufgottesdienste anderer christlicher Gemeinschaften, die zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen geh&#246;ren (ACK), vorgesehen.</p>
<p>Zur Taufe schrieb Martin Luther 1520 in seiner Schrift &#8220;Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche&#8221;: &#8220;Wenn nun der Taufe die Abwaschung von S&#252;nden zugeeignet wird, so geschieht das v&#246;llig zu Recht. Aber diese Bedeutung ist zu matt und zu schwach, als dass sie das Wesen der Taufe zum Ausdruck br&#228;chte. Sie ist vielmehr ein Symbol des Todes und der Auferstehung. Aus diesem Grunde m&#246;chte ich, dass die T&#228;uflinge ganz in das Wasser eingetaucht werden, wie es das Wort besagt und worauf die geheimnisvolle Handlung hindeutet. Nicht dass ich es f&#252;r notwendig erachte, aber es w&#228;re sch&#246;n, wenn einer so tiefen und vollkommenen Sache auch ein tiefes und vollkommenes Zeichen beigegeben w&#252;rde, wie es ohne Zweifel auch von Christus gestiftet ist.&#8221;</p>
<p>Weitere Informationen finden sich im Internet unter <em>www.zentrum-taufe-eisleben.de</em>.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 10:56:53 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>20 Jahre Norddeutscher Verband der Adventisten</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////20-jahre-norddeutscher-verband-der-adventisten-2/</link>
			<description>Hannover, 02.05.2012/APD   Vor 20 Jahren vereinigten sich die west- und die ostdeutsche Freikirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten zum Norddeutschen Verband, der die Adventisten in den neuen Bundesl&#228;ndern sowie in Berlin, Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen umfasst. Die Delegierten des West- und Ostdeutschen Verbandes beschlossen am 23. April 1992 in Darmstadt mit der erforderlichen Dreiviertelmehrheit die Bildung des Norddeutschen Verbandes. Der Osten brachte in den neuen Verband 8.392 Mitglieder mit 250 Gemeinden, der Westen 12.003 Mitglieder mit 167 Gemeinden ein.
Es gab auch &#220;berlegungen, dass sich die s&#252;ddeutschen Adventisten anschlie&#223;en, um eine einzige Freikirchenleitung in Deutschland zu bilden. Doch bei der Delegiertentagung des S&#252;ddeutschen Verbandes im Juni 1997 in Stuttgart fand ein derartiger Antrag nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten der regionalen Freikirchenleitungen in den Bundesl&#228;ndern Baden-W&#252;rttemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. 1997 geh&#246;rten zum S&#252;ddeutschen Verband 14.391 Mitglieder mit 209 Gemeinden.
Wie Pastor i. R. Walfried Eberhardt, damals Sekret&#228;r (Gesch&#228;ftsf&#252;hrer) des Ostdeutschen und dann auch des Norddeutschen Verbandes, berichtete, habe es &#252;ber 40 Jahre lang in Deutschland zwei v&#246;llig unterschiedliche staatliche Systeme gegeben. &#8220;Das betraf fast alle Gebiete des menschlichen Lebens und Zusammenlebens.&#8221; Durch die deutsche Einheit sei kein neues Deutschland geschaffen worden, sondern der Osten haben sich v&#246;llig nach dem Westen richten m&#252;ssen. &#8220;Da beide Systeme nicht zusammenpassten, gab es immer wieder Situationen, die den Verantwortungstr&#228;gern der Freikirche gro&#223;e Probleme bereiteten.&#8221; Teilweise seien die Schwierigkeiten durch &#220;bergangsphasen entsch&#228;rft worden. &#8220;Dadurch musste man aber wissen, was bisher gegolten hatte, was im Augenblick gilt und was zuk&#252;nftig gelten wird. Das betraf fast alle Gebiete&#8221;, so Eberhardt.
Die Adventisten Ostdeutschlands h&#228;tten nur relativ wenig Geld in den neuen Norddeutschen Verband einbringen k&#246;nnen. Daf&#252;r habe es verschiedene Gr&#252;nde gegeben: &#8220;Bei der Aufnahme der neuen Bundesl&#228;nder in das Finanzgef&#252;ge der Deutschen Mark (DM) mussten von unserer Freikirche ohne Ausnahme alle Gelder im Verh&#228;ltnis 2:1 getauscht werden&#8221;, informierte der fr&#252;here Sekret&#228;r. Das Verh&#228;ltnis der Nettol&#246;hne zwischen West und Ost habe bei fast 2:1 gelegen. Daher seien die Spenden der ostdeutschen Adventisten entsprechend geringer gewesen. &#8220;F&#252;r die Angleichung der Geh&#228;lter und die Nachversicherung der Renten ehemaliger Mitarbeiter mussten siebenstellige Summen den Reserven entnommen werden.&#8221; Auch der Verlust von Mitgliedern durch Umzug in den Westen habe die Finanzkraft zus&#228;tzlich verringert.
Durch die jahrelange Abwanderung von Ost nach West sei die Zahl der Adventisten im Ostdeutschen Verband zur&#252;ckgegangen, doch &#8220;die Pastoren blieben im Land&#8221;, stellte Walfried Eberhard fest. Dadurch habe sich das Verh&#228;ltnis der Anzahl an Pastoren zu den Gemeindegliedern vehement verschoben. In der alten Bundesrepublik sei die Entwicklung umgekehrt gewesen. Durch die staatlichen Angebote des Alters&#252;bergangsgeldes und des Vorruhestandes h&#228;tten in mehreren Phasen &#252;ber 40 Pastoren in Ostdeutschland in den vorgezogenen Ruhestand gehen k&#246;nnen, &#8220;was allerdings bei den Betroffenen nicht nur Freude ausl&#246;ste.&#8221; Die reine Ersparnis durch Inanspruchnahme dieser &#220;bergangsregelung habe f&#252;r die Freikirche etwa sieben Millionen DM betragen.
In den ersten zehn Jahren nach der Bildung des Norddeutschen Verbandes seien in Ostdeutschland 21 Gemeindezentren und im Norden der alten Bundesl&#228;nder lediglich f&#252;nf Kirchen gebaut worden, erinnerte sich Eberhardt. Die Finanzierung sei durch Verkauf von Immobilien, Eigenleistungen der Gemeindemitglieder, Eigenfinanzierung der Gemeinden, finanzielle Hilfen der europ&#228;ischen Freikirchenleitung und des S&#252;ddeutschen Verbandes sowie durch Spenden westdeutscher Adventisten erfolgt. Einige westdeutsche Gemeinden h&#228;tten zugunsten der Neubauten im Osten ihre teilweise schon beschlossenen Bauma&#223;nahmen verschoben.
Da in der fr&#252;heren DDR kirchliche Veranstaltungen nur in eigenen R&#228;umlichkeiten h&#228;tten stattfinden k&#246;nnen, habe es im Ostdeutschen Verband mehrere Erholungs- und R&#252;stzeitheime gegeben. Au&#223;erdem seien in einer Reihe von Gemeindezentren, meist im Dachgeschoss oder Kellerbereich, R&#228;umlichkeiten f&#252;r Bibelwochen, Wochenenden f&#252;r Kinder und Jugendliche sowie Seminare f&#252;r ehrenamtliche Mitarbeiter geschaffen worden. Nach der Wende habe sich der Bedarf sehr stark verringert. &#8220;Als problematisch stellte sich heraus, bei den Heimen gute L&#246;sungen zu finden&#8221;, betonte Eberhardt. In ihnen sei das Glaubensleben vieler Adventisten zu DDR-Zeiten ma&#223;geblich gepr&#228;gt worden. &#8220;Daher war es nicht m&#246;glich, den Verkauf dieser H&#228;user zu empfehlen. F&#252;r viele w&#228;re das ein zu gro&#223;er Verlust ihrer geistlichen Heimat gewesen.&#8221;
Es seien laut Eberhardt folgende L&#246;sungen f&#252;r die Heime gefunden worden: Der &#8220;Waldpark&#8221; bei Chemnitz, die &#8220;Wachtelburg&#8221; bei Berlin und das Heim in Unterhain (Th&#252;ringer Wald) wurden von adventistischen Vereinen &#252;bernommen. Der &#8220;Sonnenhof&#8221; bei Dresden wird von einem Freundeskreis betreut. Das G&#228;stehaus in Friedensau bei Magdeburg &#252;bernahm die adventistische Theologische Hochschule. Die Heime in Frauenwald (am Rennsteig/Th&#252;ringen) und in Plau (Mecklenburg) wurden verkauft.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannover, 02.05.2012/APD   Vor 20 Jahren vereinigten sich die west- und die ostdeutsche Freikirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten zum Norddeutschen Verband, der die Adventisten in den neuen Bundesl&#228;ndern sowie in Berlin, Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen umfasst. Die Delegierten des West- und Ostdeutschen Verbandes beschlossen am 23. April 1992 in Darmstadt mit der erforderlichen Dreiviertelmehrheit die Bildung des Norddeutschen Verbandes. Der Osten brachte in den neuen Verband 8.392 Mitglieder mit 250 Gemeinden, der Westen 12.003 Mitglieder mit 167 Gemeinden ein.</p>
<p>Es gab auch &#220;berlegungen, dass sich die s&#252;ddeutschen Adventisten anschlie&#223;en, um eine einzige Freikirchenleitung in Deutschland zu bilden. Doch bei der Delegiertentagung des S&#252;ddeutschen Verbandes im Juni 1997 in Stuttgart fand ein derartiger Antrag nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten der regionalen Freikirchenleitungen in den Bundesl&#228;ndern Baden-W&#252;rttemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. 1997 geh&#246;rten zum S&#252;ddeutschen Verband 14.391 Mitglieder mit 209 Gemeinden.</p>
<p>Wie Pastor i. R. Walfried Eberhardt, damals Sekret&#228;r (Gesch&#228;ftsf&#252;hrer) des Ostdeutschen und dann auch des Norddeutschen Verbandes, berichtete, habe es &#252;ber 40 Jahre lang in Deutschland zwei v&#246;llig unterschiedliche staatliche Systeme gegeben. &#8220;Das betraf fast alle Gebiete des menschlichen Lebens und Zusammenlebens.&#8221; Durch die deutsche Einheit sei kein neues Deutschland geschaffen worden, sondern der Osten haben sich v&#246;llig nach dem Westen richten m&#252;ssen. &#8220;Da beide Systeme nicht zusammenpassten, gab es immer wieder Situationen, die den Verantwortungstr&#228;gern der Freikirche gro&#223;e Probleme bereiteten.&#8221; Teilweise seien die Schwierigkeiten durch &#220;bergangsphasen entsch&#228;rft worden. &#8220;Dadurch musste man aber wissen, was bisher gegolten hatte, was im Augenblick gilt und was zuk&#252;nftig gelten wird. Das betraf fast alle Gebiete&#8221;, so Eberhardt.</p>
<p>Die Adventisten Ostdeutschlands h&#228;tten nur relativ wenig Geld in den neuen Norddeutschen Verband einbringen k&#246;nnen. Daf&#252;r habe es verschiedene Gr&#252;nde gegeben: &#8220;Bei der Aufnahme der neuen Bundesl&#228;nder in das Finanzgef&#252;ge der Deutschen Mark (DM) mussten von unserer Freikirche ohne Ausnahme alle Gelder im Verh&#228;ltnis 2:1 getauscht werden&#8221;, informierte der fr&#252;here Sekret&#228;r. Das Verh&#228;ltnis der Nettol&#246;hne zwischen West und Ost habe bei fast 2:1 gelegen. Daher seien die Spenden der ostdeutschen Adventisten entsprechend geringer gewesen. &#8220;F&#252;r die Angleichung der Geh&#228;lter und die Nachversicherung der Renten ehemaliger Mitarbeiter mussten siebenstellige Summen den Reserven entnommen werden.&#8221; Auch der Verlust von Mitgliedern durch Umzug in den Westen habe die Finanzkraft zus&#228;tzlich verringert.</p>
<p>Durch die jahrelange Abwanderung von Ost nach West sei die Zahl der Adventisten im Ostdeutschen Verband zur&#252;ckgegangen, doch &#8220;die Pastoren blieben im Land&#8221;, stellte Walfried Eberhard fest. Dadurch habe sich das Verh&#228;ltnis der Anzahl an Pastoren zu den Gemeindegliedern vehement verschoben. In der alten Bundesrepublik sei die Entwicklung umgekehrt gewesen. Durch die staatlichen Angebote des Alters&#252;bergangsgeldes und des Vorruhestandes h&#228;tten in mehreren Phasen &#252;ber 40 Pastoren in Ostdeutschland in den vorgezogenen Ruhestand gehen k&#246;nnen, &#8220;was allerdings bei den Betroffenen nicht nur Freude ausl&#246;ste.&#8221; Die reine Ersparnis durch Inanspruchnahme dieser &#220;bergangsregelung habe f&#252;r die Freikirche etwa sieben Millionen DM betragen.</p>
<p>In den ersten zehn Jahren nach der Bildung des Norddeutschen Verbandes seien in Ostdeutschland 21 Gemeindezentren und im Norden der alten Bundesl&#228;nder lediglich f&#252;nf Kirchen gebaut worden, erinnerte sich Eberhardt. Die Finanzierung sei durch Verkauf von Immobilien, Eigenleistungen der Gemeindemitglieder, Eigenfinanzierung der Gemeinden, finanzielle Hilfen der europ&#228;ischen Freikirchenleitung und des S&#252;ddeutschen Verbandes sowie durch Spenden westdeutscher Adventisten erfolgt. Einige westdeutsche Gemeinden h&#228;tten zugunsten der Neubauten im Osten ihre teilweise schon beschlossenen Bauma&#223;nahmen verschoben.</p>
<p>Da in der fr&#252;heren DDR kirchliche Veranstaltungen nur in eigenen R&#228;umlichkeiten h&#228;tten stattfinden k&#246;nnen, habe es im Ostdeutschen Verband mehrere Erholungs- und R&#252;stzeitheime gegeben. Au&#223;erdem seien in einer Reihe von Gemeindezentren, meist im Dachgeschoss oder Kellerbereich, R&#228;umlichkeiten f&#252;r Bibelwochen, Wochenenden f&#252;r Kinder und Jugendliche sowie Seminare f&#252;r ehrenamtliche Mitarbeiter geschaffen worden. Nach der Wende habe sich der Bedarf sehr stark verringert. &#8220;Als problematisch stellte sich heraus, bei den Heimen gute L&#246;sungen zu finden&#8221;, betonte Eberhardt. In ihnen sei das Glaubensleben vieler Adventisten zu DDR-Zeiten ma&#223;geblich gepr&#228;gt worden. &#8220;Daher war es nicht m&#246;glich, den Verkauf dieser H&#228;user zu empfehlen. F&#252;r viele w&#228;re das ein zu gro&#223;er Verlust ihrer geistlichen Heimat gewesen.&#8221;</p>
<p>Es seien laut Eberhardt folgende L&#246;sungen f&#252;r die Heime gefunden worden: Der &#8220;Waldpark&#8221; bei Chemnitz, die &#8220;Wachtelburg&#8221; bei Berlin und das Heim in Unterhain (Th&#252;ringer Wald) wurden von adventistischen Vereinen &#252;bernommen. Der &#8220;Sonnenhof&#8221; bei Dresden wird von einem Freundeskreis betreut. Das G&#228;stehaus in Friedensau bei Magdeburg &#252;bernahm die adventistische Theologische Hochschule. Die Heime in Frauenwald (am Rennsteig/Th&#252;ringen) und in Plau (Mecklenburg) wurden verkauft.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 12:51:34 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stefan Höschele, “Interchurch And Interfaith Relations”</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////stefan-hoeschele-interchurch-and-interfaith-relations/</link>
			<description>Stefan H&#246;schele, &#8220;Interchurch And Interfaith Relations – Seventh-day Adventist Statements And Documents&#8221;, Schriftenreihe des Historischen Archivs der Siebenten-Tags- Adventisten in Europa – Forschungen zur Geschichte und Theologie der Siebenten-Tags-Adventisten, Theologische Hochschule Friedensau, Herausgeber Daniel Heinz, Band 10, Internationaler Verlag der Wissenschaften Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, 2010, kartoniert, 186 Seiten, 39,90 Euro, ISBN 978 -3- 631-61056-5.
Ostildern, 01.05.2012/APD   Der Band enth&#228;lt eine wertvolle Sammlung von Dokumenten, Resolutionen und umfangreichen Verlautbarungen sowie Informationen und Analysen der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten &#252;ber ihre zwischenkirchlichen und interreligi&#246;sen Beziehungen in Englisch. Das dreiteilige Werk gliedert sich in zwischenkirchliche Beziehungen, Verlautbarungen sowie Dialoge und Dokumente, denen sich interreligi&#246;se Kontakte mit Muslimen, Hindus und Buddhisten bis in die j&#252;ngste Zeit anschlie&#223;en.
Wissenswert ist die Beziehung zu den Siebenten-Tags-Baptisten zwischen 1867 und 1879, und hier sind es vor allem die Glaubenss&#228;tze von Uriah Smith aus dem Jahr 1872 sowie die Schriften von Ellen G. White (1858-1912). Nicht weniger bedeutsam d&#252;rften die Beziehungen zu anderen christlichen Kirchen und Organisationen beispielsweise auf Grund der Unterlagen aus dem Jahr 1988 sein. Von 1985 an finden sich Aufschl&#252;sse &#252;ber das Thema „Adventismus und &#246;kumenische Bewegung“ sowie &#252;ber die Beziehung zu anderen christlichen Kirchen und religi&#246;sen Organisationen. Hier war es besonders der Friedensauer Hochschullehrer Professor Rolf P&#246;hler, der sich schon 1988 zum Umgang mit der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) &#228;u&#223;erte. Die Ver&#246;ffentlichung enth&#228;lt dazu Dialoge &#252;ber die Rechtfertigung durch den Glauben und das adventistische Endzeitverst&#228;ndnis.
Hoffnungsvoll und erfreulich wirkt auf den Leser der von Katholiken und Adventisten in Polen gemeinsam abgefasste Bericht &#252;ber fruchtbare Gespr&#228;che trotz manch unterschiedlicher Glaubensauffassung aus dem Jahr 2000. Gemeinsame Berichte &#252;ber die bilateralen Gespr&#228;che der Siebenten-Tags-Adventisten mit der Weltweiten Evangelischen Allianz in den Jahren 2006 und 2007 runden die sorgf&#228;ltige Dokumentensammlung des Friedensauer Hochschullehrers Dr. Stefan H&#246;schele ab.
Dr. Wolfgang Tulaszewski
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stefan H&#246;schele, &#8220;Interchurch And Interfaith Relations – Seventh-day Adventist Statements And Documents&#8221;, Schriftenreihe des Historischen Archivs der Siebenten-Tags- Adventisten in Europa – Forschungen zur Geschichte und Theologie der Siebenten-Tags-Adventisten, Theologische Hochschule Friedensau, Herausgeber Daniel Heinz, Band 10, Internationaler Verlag der Wissenschaften Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, 2010, kartoniert, 186 Seiten, 39,90 Euro, ISBN 978 -3- 631-61056-5.</strong></p>
<p>Ostildern, 01.05.2012/APD   Der Band enth&#228;lt eine wertvolle Sammlung von Dokumenten, Resolutionen und umfangreichen Verlautbarungen sowie Informationen und Analysen der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten &#252;ber ihre zwischenkirchlichen und interreligi&#246;sen Beziehungen in Englisch. Das dreiteilige Werk gliedert sich in zwischenkirchliche Beziehungen, Verlautbarungen sowie Dialoge und Dokumente, denen sich interreligi&#246;se Kontakte mit Muslimen, Hindus und Buddhisten bis in die j&#252;ngste Zeit anschlie&#223;en.</p>
<p>Wissenswert ist die Beziehung zu den Siebenten-Tags-Baptisten zwischen 1867 und 1879, und hier sind es vor allem die Glaubenss&#228;tze von Uriah Smith aus dem Jahr 1872 sowie die Schriften von Ellen G. White (1858-1912). Nicht weniger bedeutsam d&#252;rften die Beziehungen zu anderen christlichen Kirchen und Organisationen beispielsweise auf Grund der Unterlagen aus dem Jahr 1988 sein. Von 1985 an finden sich Aufschl&#252;sse &#252;ber das Thema „Adventismus und &#246;kumenische Bewegung“ sowie &#252;ber die Beziehung zu anderen christlichen Kirchen und religi&#246;sen Organisationen. Hier war es besonders der Friedensauer Hochschullehrer Professor Rolf P&#246;hler, der sich schon 1988 zum Umgang mit der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) &#228;u&#223;erte. Die Ver&#246;ffentlichung enth&#228;lt dazu Dialoge &#252;ber die Rechtfertigung durch den Glauben und das adventistische Endzeitverst&#228;ndnis.</p>
<p>Hoffnungsvoll und erfreulich wirkt auf den Leser der von Katholiken und Adventisten in Polen gemeinsam abgefasste Bericht &#252;ber fruchtbare Gespr&#228;che trotz manch unterschiedlicher Glaubensauffassung aus dem Jahr 2000. Gemeinsame Berichte &#252;ber die bilateralen Gespr&#228;che der Siebenten-Tags-Adventisten mit der Weltweiten Evangelischen Allianz in den Jahren 2006 und 2007 runden die sorgf&#228;ltige Dokumentensammlung des Friedensauer Hochschullehrers Dr. Stefan H&#246;schele ab.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 May 2012 20:17:43 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ADRA-Direktor: “Die Arbeit in Mali geht unbeirrt weiter”</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////adra-direktor-die-arbeit-in-mali-geht-unbeirrt-weiter-1/</link>
			<description>Weiterstadt bei Darmstadt, 30.04.2012/APD   Kurz vor Ostern versch&#228;rfte sich die Situation im westafrikanischen Mali zunehmend. Der Druck auf die Putschisten wuchs durch Sanktionen, und im Norden brachten teils rivalisierende Rebellengruppen immer gr&#246;&#223;ere Teile des Landes in ihre Gewalt. Dort seien bereits zwei Drittel des Gebietes in den H&#228;nden von Tuareg-Rebellen (Nationale Bewegung zur Befreiung des Azawad) und Islamisten (etwa Ansar Dine, AQMI und Boko Haram). Im S&#252;den hat die Milit&#228;rjunta den Weg f&#252;r eine &#220;bergangsregierung freigemacht. Am 8. April reichte Pr&#228;sident Amadou Toumani Touré offiziell seinen R&#252;cktritt ein. Das Ausw&#228;rtige Amt der Bundesrepublik Deutschland empfahl allen ausl&#228;ndischen B&#252;rgern das Land zu verlassen. Auch der Direktor der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Mali, der Deutsche Michael Reich, ist vor&#252;bergehend ausgereist.
Aufgrund der Rebellen im Norden und der Putschisten im S&#252;den sei die Situation in Mali &#8220;kompliziert&#8221;. In einem Gespr&#228;ch mit der Online-Redakteurin von ADRA Deutschland, Mirjam Greilich, &#228;u&#223;erte Reich, dass die Bev&#246;lkerung lediglich &#252;ber die Absetzung des Pr&#228;sidenten zufrieden w&#228;re. &#8220;Die Menschen in Mali waren sich schon seit der mangelnden Regenf&#228;lle im vergangenen Sommer dar&#252;ber im Klaren, dass es ein schwieriges Jahr mit vermehrtem Hunger werden wird&#8221;, betonte Reich. In einigen Regionen seien Ernteausf&#228;lle von etwa 80 Prozent zu verzeichnen. Seit Anfang des Jahres w&#228;ren die Getreidespeicher in den D&#246;rfern bereits so schlecht gef&#252;llt, wie es sonst erst Monate sp&#228;ter der Fall sei. Preisanstiege f&#252;r Getreide, teilweise bis zu 120 Prozent, verschlechterten die Situation. Die Bev&#246;lkerung versuche verst&#228;rkt, Gem&#252;se anzubauen und mit ihren Viehherden schon wesentlich fr&#252;her in Richtung S&#252;den zu ziehen. &#8220;Dennoch bleiben sie mindestens bis zur n&#228;chsten Ernte auf Hilfe angewiesen.&#8221;
&#8220;Der Gro&#223;teil der ADRA-Belegschaft ist noch in Mali&#8221;, erkl&#228;rte Michael Reich. Nur drei der gut 20 Mitarbeiter seien als Ausl&#228;nder evakuiert worden. &#8220;Das Landesb&#252;ro und die beiden Projektb&#252;ros sind seit der Aufhebung der Ausgangssperre wieder ge&#246;ffnet, und die Arbeit geht seither unbeirrt weiter.&#8221; Allerdings h&#228;tten die Mitarbeiter die Sanktionen durchaus gesp&#252;rt. &#8220;Wir hatten f&#252;r mehrere Tage keinen Strom im B&#252;ro, alle Aktivit&#228;ten hingen von einem Generator ab.&#8221; Auf Hochtouren w&#252;rden die Planungen f&#252;r ein gemeinsames Gro&#223;projekt von ADRA und dem Weltern&#228;hrungsprogramm (WFP) mit dem Ziel laufen, 4.600 Tonnen Lebensmittel an 80.000 Bed&#252;rftige zu verteilen. &#8220;Unsere Kollegen in Mali &#252;bernehmen die Planungsarbeit, w&#228;hrend wir sie aus dem Ausland dabei unterst&#252;tzen.&#8221;
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterstadt bei Darmstadt, 30.04.2012/APD   Kurz vor Ostern versch&#228;rfte sich die Situation im westafrikanischen Mali zunehmend. Der Druck auf die Putschisten wuchs durch Sanktionen, und im Norden brachten teils rivalisierende Rebellengruppen immer gr&#246;&#223;ere Teile des Landes in ihre Gewalt. Dort seien bereits zwei Drittel des Gebietes in den H&#228;nden von Tuareg-Rebellen (Nationale Bewegung zur Befreiung des Azawad) und Islamisten (etwa Ansar Dine, AQMI und Boko Haram). Im S&#252;den hat die Milit&#228;rjunta den Weg f&#252;r eine &#220;bergangsregierung freigemacht. Am 8. April reichte Pr&#228;sident Amadou Toumani Touré offiziell seinen R&#252;cktritt ein. Das Ausw&#228;rtige Amt der Bundesrepublik Deutschland empfahl allen ausl&#228;ndischen B&#252;rgern das Land zu verlassen. Auch der Direktor der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Mali, der Deutsche Michael Reich, ist vor&#252;bergehend ausgereist.</p>
<p>Aufgrund der Rebellen im Norden und der Putschisten im S&#252;den sei die Situation in Mali &#8220;kompliziert&#8221;. In einem Gespr&#228;ch mit der Online-Redakteurin von ADRA Deutschland, Mirjam Greilich, &#228;u&#223;erte Reich, dass die Bev&#246;lkerung lediglich &#252;ber die Absetzung des Pr&#228;sidenten zufrieden w&#228;re. &#8220;Die Menschen in Mali waren sich schon seit der mangelnden Regenf&#228;lle im vergangenen Sommer dar&#252;ber im Klaren, dass es ein schwieriges Jahr mit vermehrtem Hunger werden wird&#8221;, betonte Reich. In einigen Regionen seien Ernteausf&#228;lle von etwa 80 Prozent zu verzeichnen. Seit Anfang des Jahres w&#228;ren die Getreidespeicher in den D&#246;rfern bereits so schlecht gef&#252;llt, wie es sonst erst Monate sp&#228;ter der Fall sei. Preisanstiege f&#252;r Getreide, teilweise bis zu 120 Prozent, verschlechterten die Situation. Die Bev&#246;lkerung versuche verst&#228;rkt, Gem&#252;se anzubauen und mit ihren Viehherden schon wesentlich fr&#252;her in Richtung S&#252;den zu ziehen. &#8220;Dennoch bleiben sie mindestens bis zur n&#228;chsten Ernte auf Hilfe angewiesen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Der Gro&#223;teil der ADRA-Belegschaft ist noch in Mali&#8221;, erkl&#228;rte Michael Reich. Nur drei der gut 20 Mitarbeiter seien als Ausl&#228;nder evakuiert worden. &#8220;Das Landesb&#252;ro und die beiden Projektb&#252;ros sind seit der Aufhebung der Ausgangssperre wieder ge&#246;ffnet, und die Arbeit geht seither unbeirrt weiter.&#8221; Allerdings h&#228;tten die Mitarbeiter die Sanktionen durchaus gesp&#252;rt. &#8220;Wir hatten f&#252;r mehrere Tage keinen Strom im B&#252;ro, alle Aktivit&#228;ten hingen von einem Generator ab.&#8221; Auf Hochtouren w&#252;rden die Planungen f&#252;r ein gemeinsames Gro&#223;projekt von ADRA und dem Weltern&#228;hrungsprogramm (WFP) mit dem Ziel laufen, 4.600 Tonnen Lebensmittel an 80.000 Bed&#252;rftige zu verteilen. &#8220;Unsere Kollegen in Mali &#252;bernehmen die Planungsarbeit, w&#228;hrend wir sie aus dem Ausland dabei unterst&#252;tzen.&#8221;</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 11:37:51 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Christian Scherg, “Rufmord im Internet”</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////christian-scherg-rufmord-im-internet-1/</link>
			<description>Christian Scherg, &#8220;Rufmord im Internet – So k&#246;nnen sich Firmen, Institutionen und Privatpersonen wehren&#8221;, ambition verlag, Berlin, 2011, gebunden, 199 Seiten, 29,99 Euro, ISBN 978-3-942821-01-8.
Ostfildern, 29.04.2012/APD   Der Autor geht in neun Kapiteln auf die dunkle Seite des digitalen Zeitalters ein. Immer mehr Privatpersonen werden Opfer von Cybermobbing auf Prangerseiten, gef&#228;lschten Bewertungen und Rufmord im World Wide Web. Anonyme Angreifer bedrohen den guten Ruf, indem sie das Internet zur b&#246;sartigen Nachrede missbrauchen, sich unter fremden (unserem) Namen an Diskussionen im Netz beteiligen oder sogar Gesch&#228;fte abschlie&#223;en.
Die technisch versierten T&#228;ter wissen, wie man die verleumderischen Informationen im Internet herausragend platziert, sodass sie von den Suchmaschinen leicht gefunden werden, und Freunde, Vorgesetzte und Gesch&#228;ftspartner sie nicht &#252;bersehen k&#246;nnen. Die verheerenden Folgen im Internet: Rufmord und wirtschaftliche Existenz bedrohen unser allt&#228;gliches Leben, vielleicht sogar eine Vielzahl von Arbeitspl&#228;tzen.
Rufmord im Internet ist leider l&#228;ngst ein Alltagsph&#228;nomen. Das Buch ist voller Beispiele aus dem internationalen Wirtschaftsleben und wie man solchen gef&#228;hrlichen Angriffen im Internet erfolgreich begegnet. Zahlreiche Abschnitte behandeln die &#8220;Betroffenen als leichte Zielscheiben&#8221;, die Gruppe der T&#228;ter oder &#8220;So wehren Sie sich als Opfer&#8221;. Der Schreiber l&#228;sst auch die Rolle der Suchmaschinen nicht aus. Das Glossar gibt n&#252;tzliche Hinweise zu den zahlreichen Fachausdr&#252;cken, und der fast zehnseitige informative Anhang weist auf eklatante F&#228;lle in der Fachpresse und im Zeitungswesen hin.
Dr. Wolfgang Tulaszewski
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Scherg, &#8220;Rufmord im Internet – So k&#246;nnen sich Firmen, Institutionen und Privatpersonen wehren&#8221;, ambition verlag, Berlin, 2011, gebunden, 199 Seiten, 29,99 Euro, ISBN 978-3-942821-01-8.</strong></p>
<p>Ostfildern, 29.04.2012/APD   Der Autor geht in neun Kapiteln auf die dunkle Seite des digitalen Zeitalters ein. Immer mehr Privatpersonen werden Opfer von Cybermobbing auf Prangerseiten, gef&#228;lschten Bewertungen und Rufmord im World Wide Web. Anonyme Angreifer bedrohen den guten Ruf, indem sie das Internet zur b&#246;sartigen Nachrede missbrauchen, sich unter fremden (unserem) Namen an Diskussionen im Netz beteiligen oder sogar Gesch&#228;fte abschlie&#223;en.</p>
<p>Die technisch versierten T&#228;ter wissen, wie man die verleumderischen Informationen im Internet herausragend platziert, sodass sie von den Suchmaschinen leicht gefunden werden, und Freunde, Vorgesetzte und Gesch&#228;ftspartner sie nicht &#252;bersehen k&#246;nnen. Die verheerenden Folgen im Internet: Rufmord und wirtschaftliche Existenz bedrohen unser allt&#228;gliches Leben, vielleicht sogar eine Vielzahl von Arbeitspl&#228;tzen.</p>
<p>Rufmord im Internet ist leider l&#228;ngst ein Alltagsph&#228;nomen. Das Buch ist voller Beispiele aus dem internationalen Wirtschaftsleben und wie man solchen gef&#228;hrlichen Angriffen im Internet erfolgreich begegnet. Zahlreiche Abschnitte behandeln die &#8220;Betroffenen als leichte Zielscheiben&#8221;, die Gruppe der T&#228;ter oder &#8220;So wehren Sie sich als Opfer&#8221;. Der Schreiber l&#228;sst auch die Rolle der Suchmaschinen nicht aus. Das Glossar gibt n&#252;tzliche Hinweise zu den zahlreichen Fachausdr&#252;cken, und der fast zehnseitige informative Anhang weist auf eklatante F&#228;lle in der Fachpresse und im Zeitungswesen hin.</p>
<p>Dr. Wolfgang Tulaszewski<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 20:51:06 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nationale zwischenkirchliche Beziehungen in der Schweiz erweitert</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////nationale-zwischenkirchliche-beziehungen-in-der-schweiz-erweitert-4/</link>
			<description>Bern/Schweiz, 27.04.2012/APD   Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) hat am 26. April, anl&#228;sslich ihrer Plenarversammlung in Bern, die Rum&#228;nische Orthodoxe Kirche in der Schweiz als Mitglied aufgenommen. Die Freikirche der Siebten-Tags-Adventisten habe einen Antrag auf Gastmitgliedschaft gestellt, der das erste Mal einer Kirche auf nationaler Ebene gew&#228;hrt worden sei, hei&#223;t es in der Medienmitteilung der AGCK-CH.
Demnach werde die Rum&#228;nische Orthodoxe Kirche einen Sitz im Pr&#228;sidium erhalten, wie es die Statuten der AGCK vors&#228;hen. Die Kirche hat vierzehn Gemeinden in der Schweiz und ist in vier kantonalen AGCKs Mitglied: in Genf, St. Gallen, Waadt und Z&#252;rich.
Die Freikirche der Siebten-Tags-Adventisten hatte nach teilweise mehr als 30-j&#228;hrigen Erfahrungen in der zwischenkirchlichen Zusammenarbeit auf regionaler Ebene sowie mit den kantonalen Arbeitsgemeinschaften christlicher Kirchen in den AGCKs der Kantone Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt, Schaffhausen, Tessin und Z&#252;rich die Zusammenarbeit im Gaststatus auf Landesebene beantragt. Im Kanton Waadt waren die Adventisten 2001 Gr&#252;ndungsmitglied der Communauté des Eglises Chrétiennes dans le Canton de Vaud (CECCV) und sind daher Mitglied der kantonalen AGCK.
&#8220;Die beiden Kirchen werden die Gemeinschaft der Christinnen und Christen untereinander weiter st&#228;rken&#8221;, sagte die anglikanische Pr&#228;sidentin der schweizerischen Arbeitsgemeinschaft, Reverend Adèle Kelham.
Die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist seit 145 Jahren in der Schweiz vertreten. Die erste adventistische Gemeinde entstand 1867 in Tramelan (Berner Jura). Im Jahre 1901 wurden die Kirchengemeinden in der Schweiz entsprechend der Sprachenzugeh&#246;rigkeit in zwei &#8220;Vereinigungen&#8221; aufgeteilt: in die &#8220;Deutsch-schweizerische Vereinigung&#8221; mit Sitz in Z&#252;rich und in die &#8220;Fédération de la Suisse Romande et du Tessin&#8221; mit Sitz in Renens (Waadt/Vaud).
Heute z&#228;hlen in der Schweiz 50 Kirchengemeinden und f&#252;nf Gruppen mit rund 4.300 erwachsen getauften Mitgliedern zu den Adventisten. Die Pastoren werden vor allem am Theologischen Seminar &#8220;Schloss Bogenhofen&#8221; in Ober&#246;sterreich ausgebildet, das von den Adventisten in der Deutschschweiz und &#214;sterreich gemeinsam getragen wird. Die franz&#246;sisch- und italienischsprachigen Geistlichen erhalten ihre Ausbildung haupts&#228;chlich in der &#8220;Faculté de Théologie auf dem Campus Adventiste du Salève&#8221;, Collonges/Frankreich, in der N&#228;he von Genf.
Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB). Zu den gesamtschweizerischen Werken z&#228;hlt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA Schweiz), der Adventistische Pressedienst (APD) und die Liga Leben und Gesundheit (LLG).
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bern/Schweiz, 27.04.2012/APD   Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) hat am 26. April, anl&#228;sslich ihrer Plenarversammlung in Bern, die Rum&#228;nische Orthodoxe Kirche in der Schweiz als Mitglied aufgenommen. Die Freikirche der Siebten-Tags-Adventisten habe einen Antrag auf Gastmitgliedschaft gestellt, der das erste Mal einer Kirche auf nationaler Ebene gew&#228;hrt worden sei, hei&#223;t es in der Medienmitteilung der AGCK-CH.</p>
<p>Demnach werde die Rum&#228;nische Orthodoxe Kirche einen Sitz im Pr&#228;sidium erhalten, wie es die Statuten der AGCK vors&#228;hen. Die Kirche hat vierzehn Gemeinden in der Schweiz und ist in vier kantonalen AGCKs Mitglied: in Genf, St. Gallen, Waadt und Z&#252;rich.</p>
<p>Die Freikirche der Siebten-Tags-Adventisten hatte nach teilweise mehr als 30-j&#228;hrigen Erfahrungen in der zwischenkirchlichen Zusammenarbeit auf regionaler Ebene sowie mit den kantonalen Arbeitsgemeinschaften christlicher Kirchen in den AGCKs der Kantone Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt, Schaffhausen, Tessin und Z&#252;rich die Zusammenarbeit im Gaststatus auf Landesebene beantragt. Im Kanton Waadt waren die Adventisten 2001 Gr&#252;ndungsmitglied der Communauté des Eglises Chrétiennes dans le Canton de Vaud (CECCV) und sind daher Mitglied der kantonalen AGCK.</p>
<p>&#8220;Die beiden Kirchen werden die Gemeinschaft der Christinnen und Christen untereinander weiter st&#228;rken&#8221;, sagte die anglikanische Pr&#228;sidentin der schweizerischen Arbeitsgemeinschaft, Reverend Adèle Kelham.</p>
<p>Die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist seit 145 Jahren in der Schweiz vertreten. Die erste adventistische Gemeinde entstand 1867 in Tramelan (Berner Jura). Im Jahre 1901 wurden die Kirchengemeinden in der Schweiz entsprechend der Sprachenzugeh&#246;rigkeit in zwei &#8220;Vereinigungen&#8221; aufgeteilt: in die &#8220;Deutsch-schweizerische Vereinigung&#8221; mit Sitz in Z&#252;rich und in die &#8220;Fédération de la Suisse Romande et du Tessin&#8221; mit Sitz in Renens (Waadt/Vaud).</p>
<p>Heute z&#228;hlen in der Schweiz 50 Kirchengemeinden und f&#252;nf Gruppen mit rund 4.300 erwachsen getauften Mitgliedern zu den Adventisten. Die Pastoren werden vor allem am Theologischen Seminar &#8220;Schloss Bogenhofen&#8221; in Ober&#246;sterreich ausgebildet, das von den Adventisten in der Deutschschweiz und &#214;sterreich gemeinsam getragen wird. Die franz&#246;sisch- und italienischsprachigen Geistlichen erhalten ihre Ausbildung haupts&#228;chlich in der &#8220;Faculté de Théologie auf dem Campus Adventiste du Salève&#8221;, Collonges/Frankreich, in der N&#228;he von Genf.</p>
<p>Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB). Zu den gesamtschweizerischen Werken z&#228;hlt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA Schweiz), der Adventistische Pressedienst (APD) und die Liga Leben und Gesundheit (LLG).<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 18:31:43 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Hope Channel”-Programmheft in neuem Design</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////hope-channel-programmheft-in-neuem-design/</link>
			<description>Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 26.04.2012/APD   Ab Mai erscheint das &#8220;Hope Channel&#8221;-Programmheft des Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten in einem neuen Design und mit ausf&#252;hrlicheren Informationen. Die monatlich herausgegebene Programm&#252;bersicht umfasst acht zus&#228;tzliche Seiten. Radio- und Fernsehprogramm sind nicht mehr getrennt gelistet, sondern befinden sich f&#252;r den jeweiligen Tag auf einer Seite. Zudem werden mehr Sendungen aufgef&#252;hrt. So verdoppeln sich die Hinweise zum t&#228;glichen Radioprogramm und beim Fernsehen gibt es jeden Tag einen weiteren Programmtipp.
Das &#8220;Hope Channel&#8221;-Programmheft wird kostenlos an Zuh&#246;rer und Zuschauer im deutschsprachigen Raum verschickt. Zudem kann es im Internet als PDF eingesehen oder unter www.hopechannel.de/tv/programmheft/ heruntergeladen werden.
Der &#8220;Hope Channel&#8221; ist ein Radio- und Fernsehsender, der christliche Werte vermitteln sowie Menschen die Bibel und den Glauben n&#228;herbringen will. Produziert werden die Beitr&#228;ge fast ausschlie&#223;lich in den hauseigenen Sendestudios des adventistischen Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; in Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt, 26.04.2012/APD   Ab Mai erscheint das &#8220;Hope Channel&#8221;-Programmheft des Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; der Siebenten-Tags-Adventisten in einem neuen Design und mit ausf&#252;hrlicheren Informationen. Die monatlich herausgegebene Programm&#252;bersicht umfasst acht zus&#228;tzliche Seiten. Radio- und Fernsehprogramm sind nicht mehr getrennt gelistet, sondern befinden sich f&#252;r den jeweiligen Tag auf einer Seite. Zudem werden mehr Sendungen aufgef&#252;hrt. So verdoppeln sich die Hinweise zum t&#228;glichen Radioprogramm und beim Fernsehen gibt es jeden Tag einen weiteren Programmtipp.</p>
<p>Das &#8220;Hope Channel&#8221;-Programmheft wird kostenlos an Zuh&#246;rer und Zuschauer im deutschsprachigen Raum verschickt. Zudem kann es im Internet als PDF eingesehen oder unter <em>www.hopechannel.de/tv/programmheft/</em> heruntergeladen werden.</p>
<p>Der &#8220;Hope Channel&#8221; ist ein Radio- und Fernsehsender, der christliche Werte vermitteln sowie Menschen die Bibel und den Glauben n&#228;herbringen will. Produziert werden die Beitr&#228;ge fast ausschlie&#223;lich in den hauseigenen Sendestudios des adventistischen Medienzentrums &#8220;Stimme der Hoffnung&#8221; in Alsbach-H&#228;hnlein bei Darmstadt.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 10:53:48 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ADRA hilft Flüchtlingen aus Mali</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////adra-hilft-fluechtlingen-aus-mali-5/</link>
			<description>Nahrungsmittelkrise in Sahelzone erwartet
Z&#252;rich/Schweiz, 25.04.2012/APD   Wegen Missernten im letzten Jahr und den K&#228;mpfen zwischen Tuareg-Rebellen und dem Milit&#228;r im Norden Malis sowie der generellen politischen Instabilit&#228;t seien die Bewohner Malis in die Nachbarstaaten gefl&#252;chtet, teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz mit. ADRA versorge im Fl&#252;chtlingslager Ayorou/Niger knapp 4.500 Menschen aus Mali, meist Waisenkinder und Frauen.
Die hygienischen Bedingungen im Lager seien erb&#228;rmlich und beg&#252;nstigten die Ausbreitung von Cholera, so das Hilfswerk. ADRA bohre vier Brunnen, baue 100 Latrinen und verteile 550 Hygiene-Pakete. Der Bau einer Latrine koste 100 Franken (83 Euro) und das Hygiene-Paket 60 Franken (50 Euro).
Hilfswerke w&#252;rden Vorbereitungen f&#252;r die Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone treffen. Laut einer Medienmitteilung des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) seien dort &#252;ber eine Million Kinder in Lebensgefahr. D&#252;rre, hohe Nahrungsmittelpreise und die unsichere politische Lage h&#228;tten eine schwere Ern&#228;hrungskrise ausgel&#246;st.
&#8220;Jetzt beginnt die Hungerzeit in der Sahelzone&#8221;, best&#228;tigte Roland Kupka, Ern&#228;hrungsspezialist im UNICEF-Regionalb&#252;ro f&#252;r Westafrika in Dakar/Senegal. &#8220;Wir m&#252;ssen in den kommenden Monaten &#252;ber eine Million schwer mangelern&#228;hrter Kinder versorgen. Diese M&#228;dchen und Jungen k&#246;nnen gerettet werden, wenn wir jetzt entschlossen handeln.&#8221;
UNICEF und seine Partnerorganisationen arbeiteten in allen betroffenen Regionen seit Jahren und verst&#228;rkten jetzt die Versorgungskette. Gro&#223;e Mengen therapeutischer Zusatznahrung und Medikamente seien nach Burkina Faso, Kamerun, Tschad, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria und Senegal gebracht worden. Spezialisten f&#252;r Ern&#228;hrung seien eingetroffen. Bislang st&#228;nde nur die H&#228;lfte der rund 108 Millionen Franken (90 Millionen Euro) bereit, die UNICEF im Kampf gegen die Ern&#228;hrungskrise in der Sahelzone ben&#246;tige. Den H&#246;hepunkt der Krise erwarte UNICEF in den Monaten Mai bis September.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nahrungsmittelkrise in Sahelzone erwartet</strong></p>
<p>Z&#252;rich/Schweiz, 25.04.2012/APD   Wegen Missernten im letzten Jahr und den K&#228;mpfen zwischen Tuareg-Rebellen und dem Milit&#228;r im Norden Malis sowie der generellen politischen Instabilit&#228;t seien die Bewohner Malis in die Nachbarstaaten gefl&#252;chtet, teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz mit. ADRA versorge im Fl&#252;chtlingslager Ayorou/Niger knapp 4.500 Menschen aus Mali, meist Waisenkinder und Frauen.</p>
<p>Die hygienischen Bedingungen im Lager seien erb&#228;rmlich und beg&#252;nstigten die Ausbreitung von Cholera, so das Hilfswerk. ADRA bohre vier Brunnen, baue 100 Latrinen und verteile 550 Hygiene-Pakete. Der Bau einer Latrine koste 100 Franken (83 Euro) und das Hygiene-Paket 60 Franken (50 Euro).</p>
<p>Hilfswerke w&#252;rden Vorbereitungen f&#252;r die Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone treffen. Laut einer Medienmitteilung des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) seien dort &#252;ber eine Million Kinder in Lebensgefahr. D&#252;rre, hohe Nahrungsmittelpreise und die unsichere politische Lage h&#228;tten eine schwere Ern&#228;hrungskrise ausgel&#246;st.<br />
&#8220;Jetzt beginnt die Hungerzeit in der Sahelzone&#8221;, best&#228;tigte Roland Kupka, Ern&#228;hrungsspezialist im UNICEF-Regionalb&#252;ro f&#252;r Westafrika in Dakar/Senegal. &#8220;Wir m&#252;ssen in den kommenden Monaten &#252;ber eine Million schwer mangelern&#228;hrter Kinder versorgen. Diese M&#228;dchen und Jungen k&#246;nnen gerettet werden, wenn wir jetzt entschlossen handeln.&#8221;</p>
<p>UNICEF und seine Partnerorganisationen arbeiteten in allen betroffenen Regionen seit Jahren und verst&#228;rkten jetzt die Versorgungskette. Gro&#223;e Mengen therapeutischer Zusatznahrung und Medikamente seien nach Burkina Faso, Kamerun, Tschad, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria und Senegal gebracht worden. Spezialisten f&#252;r Ern&#228;hrung seien eingetroffen. Bislang st&#228;nde nur die H&#228;lfte der rund 108 Millionen Franken (90 Millionen Euro) bereit, die UNICEF im Kampf gegen die Ern&#228;hrungskrise in der Sahelzone ben&#246;tige. Den H&#246;hepunkt der Krise erwarte UNICEF in den Monaten Mai bis September.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 10:30:52 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Norddeutscher Verband der Adventisten unter neuer Leitung</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////norddeutscher-verband-der-adventisten-unter-neuer-leitung-4/</link>
			<description>Frauen sollen als Pastorinnen ordiniert werden
Geseke bei Paderborn, 24.04.2012/APD   Pastor Johannes Naether (51) ist neuer Pr&#228;sident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit Sitz in Hannover. Die am 22. und 23. April in Geseke bei Paderborn tagenden 216 Delegierten der vier regionalen Freikirchenleitungen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen, Hansa (Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern) sowie Berlin-Mitteldeutschland (Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th&#252;ringen) w&#228;hlten ihn mit 162 Ja- und 33 Nein-Stimmen. Zum Norddeutschen Verband geh&#246;ren 19.715 erwachsen getaufte Mitglieder in 345 Kirchengemeinden.
Johannes Naether ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Der geb&#252;rtige K&#246;lner studierte zun&#228;chst Geschichte und Englisch in K&#246;ln und bereitete sich danach am damaligen adventistischen Theologischen Seminar Marienh&#246;he, Darmstadt, auf sein geistliches Amt vor. Als Pastor wirkte er 14 Jahre in Hannover, Gifhorn und Braunschweig. Seit 2001 war er Vorsteher der Siebenten-Tags-Adventisten in Niedersachsen und Bremen.
Naether l&#246;st Pastor Klaus van Treeck (59) ab, der seit 2004 dem Norddeutschen Verband vorstand. Er stellte sich den Delegierten nicht zur Wiederwahl, da er &#8220;die n&#228;chsten sechs Jahre seines Berufslebens mit neuen Herausforderungen f&#252;llen&#8221; wolle. Van Treeck wird Leiter der beiden Institute f&#252;r Weiterbildung (IfW) und Christliche Dienste (ICD). Tr&#228;ger der Einrichtungen sind die Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz. Das IfW ist f&#252;r die Fortbildung der Pastoren und Pastorinnen und das ICD f&#252;r die Weiterbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kirchengemeinden zust&#228;ndig. Der bisherige Leiter der Institute, Dr. Roland E. Fischer, wurde als Dozent f&#252;r Pastoraltheologie an die adventistische Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg berufen.
Pastor Friedbert Hartmann (53) wurde in seinem Amt als stellvertretender Pr&#228;sident und Sekret&#228;r (Gesch&#228;ftsf&#252;hrer) des Norddeutschen Verbandes f&#252;r weitere f&#252;nf Jahre mit 184 Ja- und 19 Nein-Stimmen best&#228;tigt; ebenso Schatzmeister G&#252;nter Brecht (63) mit 189 Ja- und 16 Nein-Stimmen. Wiedergew&#228;hlt wurden als Abteilungsleiter Annekatrin Blum (Frauen), Pastor Karl-Heinz Walter (Kommunikation) und Pastor Wilfried Schulz (Missionarischer Gemeindeaufbau). Neu in der Abteilung Jugend, Pfadfinder und Kinder ist Pastor Bert Seefeldt (35), der bisher diese Aufgabe f&#252;r die regionale Freikirchenleitung Niedersachsen und Bremen wahrnahm. Gew&#228;hlt wurde au&#223;erdem der aus 31 Personen bestehende Verbandsausschuss als oberstes Gremium zwischen den alle f&#252;nf Jahre stattfindenden Delegiertenversammlungen.
Mit 160 Ja- und 47 Nein-Stimmen beschlossen die Delegierten mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit, dass innerhalb des Norddeutschen Verbandes auch Pastorinnen, wie ihre m&#228;nnlichen Kollegen ordiniert werden. Das Votum entspricht damit nicht der Beschlusslage der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten.
Frauen k&#246;nnen nach ihrem Theologiestudium in der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten zwar als Pastorin &#8220;gesegnet&#8221; werden und damit fast alle Amtshandlungen, wie Taufe, Abendmahl, Trauung und Beerdigung, vornehmen; doch ordiniert werden nur m&#228;nnliche Geistliche. Damit ist Pastorinnen auch das Amt des Pr&#228;sidenten und seines Stellvertreters einer regionalen oder &#252;berregionalen Freikirchenleitung verwehrt, das eine Ordination erfordert.
W&#228;hrend die Ordination von Pastoren weltweit innerhalb der Freikirche G&#252;ltigkeit hat, k&#246;nnen Frauen als Pastorinnen nur in den Gebieten wirken, die zu einer Kirchenleitung geh&#246;ren, welche die Segnung praktiziert. Die Weltsynoden der Adventisten 1990 in Indianapolis/USA und 1995 in Utrecht/Niederlande hatten die Ordination von weiblichen Geistlichen mehrheitlich abgelehnt. Die Zulassung von Frauen, die als ordinierte Pastorinnen amtieren, ist au&#223;erhalb von Nordamerika, Westeuropa, China und Australien/Ozeanien, wo nur etwa 13 Prozent der weltweit rund 17 Millionen erwachsen getauften Mitglieder leben, &#228;u&#223;erst umstritten.
Dennoch wurde w&#228;hrend der Weltsynode 2010 in Atlanta/USA beschlossen, dass die adventistische Andrews Universit&#228;t in Berrien Springs, Michigan/USA, einen Forschungsauftrag zum Begriff Ordination erh&#228;lt. Es soll gekl&#228;rt werden, wie die Freikirche in einer sich &#228;ndernden Welt mit Ordinationen umgehen m&#252;sste. Im Hintergrund stehe die Frage, ob die bisherige Praxis, nur M&#228;nner zum Pastorenamt zu ordinieren, die Bibel im vollen Umfang abdecke. Die Ordinationsfrage werde daher ein Thema der n&#228;chsten Weltsynode im Jahr 2015 sein.
Ein Antrag, dass k&#252;nftig von 100 Delegierten der alle f&#252;nf Jahre stattfindenden Delegiertentagung des Norddeutschen Verbandes 40 Frauen sein sollten, wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Dagegen stimmten die Delegierten den Leitlinien des Norddeutschen Verbandes f&#252;r die Jahre 2012 bis 2016 unter dem Motto &#8220;Gott und Menschen ganzheitlich dienen&#8221; zu. Erstmals wurden in Geseke von einem derartigen Gremium der Freikirche in Deutschland elektronische Stimmkarten eingesetzt.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frauen sollen als Pastorinnen ordiniert werden</strong></p>
<p>Geseke bei Paderborn, 24.04.2012/APD   Pastor Johannes Naether (51) ist neuer Pr&#228;sident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit Sitz in Hannover. Die am 22. und 23. April in Geseke bei Paderborn tagenden 216 Delegierten der vier regionalen Freikirchenleitungen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen, Hansa (Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern) sowie Berlin-Mitteldeutschland (Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th&#252;ringen) w&#228;hlten ihn mit 162 Ja- und 33 Nein-Stimmen. Zum Norddeutschen Verband geh&#246;ren 19.715 erwachsen getaufte Mitglieder in 345 Kirchengemeinden.</p>
<p>Johannes Naether ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Der geb&#252;rtige K&#246;lner studierte zun&#228;chst Geschichte und Englisch in K&#246;ln und bereitete sich danach am damaligen adventistischen Theologischen Seminar Marienh&#246;he, Darmstadt, auf sein geistliches Amt vor. Als Pastor wirkte er 14 Jahre in Hannover, Gifhorn und Braunschweig. Seit 2001 war er Vorsteher der Siebenten-Tags-Adventisten in Niedersachsen und Bremen.</p>
<p>Naether l&#246;st Pastor Klaus van Treeck (59) ab, der seit 2004 dem Norddeutschen Verband vorstand. Er stellte sich den Delegierten nicht zur Wiederwahl, da er &#8220;die n&#228;chsten sechs Jahre seines Berufslebens mit neuen Herausforderungen f&#252;llen&#8221; wolle. Van Treeck wird Leiter der beiden Institute f&#252;r Weiterbildung (IfW) und Christliche Dienste (ICD). Tr&#228;ger der Einrichtungen sind die Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz. Das IfW ist f&#252;r die Fortbildung der Pastoren und Pastorinnen und das ICD f&#252;r die Weiterbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kirchengemeinden zust&#228;ndig. Der bisherige Leiter der Institute, Dr. Roland E. Fischer, wurde als Dozent f&#252;r Pastoraltheologie an die adventistische Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg berufen.</p>
<p>Pastor Friedbert Hartmann (53) wurde in seinem Amt als stellvertretender Pr&#228;sident und Sekret&#228;r (Gesch&#228;ftsf&#252;hrer) des Norddeutschen Verbandes f&#252;r weitere f&#252;nf Jahre mit 184 Ja- und 19 Nein-Stimmen best&#228;tigt; ebenso Schatzmeister G&#252;nter Brecht (63) mit 189 Ja- und 16 Nein-Stimmen. Wiedergew&#228;hlt wurden als Abteilungsleiter Annekatrin Blum (Frauen), Pastor Karl-Heinz Walter (Kommunikation) und Pastor Wilfried Schulz (Missionarischer Gemeindeaufbau). Neu in der Abteilung Jugend, Pfadfinder und Kinder ist Pastor Bert Seefeldt (35), der bisher diese Aufgabe f&#252;r die regionale Freikirchenleitung Niedersachsen und Bremen wahrnahm. Gew&#228;hlt wurde au&#223;erdem der aus 31 Personen bestehende Verbandsausschuss als oberstes Gremium zwischen den alle f&#252;nf Jahre stattfindenden Delegiertenversammlungen.</p>
<p>Mit 160 Ja- und 47 Nein-Stimmen beschlossen die Delegierten mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit, dass innerhalb des Norddeutschen Verbandes auch Pastorinnen, wie ihre m&#228;nnlichen Kollegen ordiniert werden. Das Votum entspricht damit nicht der Beschlusslage der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten.</p>
<p>Frauen k&#246;nnen nach ihrem Theologiestudium in der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten zwar als Pastorin &#8220;gesegnet&#8221; werden und damit fast alle Amtshandlungen, wie Taufe, Abendmahl, Trauung und Beerdigung, vornehmen; doch ordiniert werden nur m&#228;nnliche Geistliche. Damit ist Pastorinnen auch das Amt des Pr&#228;sidenten und seines Stellvertreters einer regionalen oder &#252;berregionalen Freikirchenleitung verwehrt, das eine Ordination erfordert.</p>
<p>W&#228;hrend die Ordination von Pastoren weltweit innerhalb der Freikirche G&#252;ltigkeit hat, k&#246;nnen Frauen als Pastorinnen nur in den Gebieten wirken, die zu einer Kirchenleitung geh&#246;ren, welche die Segnung praktiziert. Die Weltsynoden der Adventisten 1990 in Indianapolis/USA und 1995 in Utrecht/Niederlande hatten die Ordination von weiblichen Geistlichen mehrheitlich abgelehnt. Die Zulassung von Frauen, die als ordinierte Pastorinnen amtieren, ist au&#223;erhalb von Nordamerika, Westeuropa, China und Australien/Ozeanien, wo nur etwa 13 Prozent der weltweit rund 17 Millionen erwachsen getauften Mitglieder leben, &#228;u&#223;erst umstritten.</p>
<p>Dennoch wurde w&#228;hrend der Weltsynode 2010 in Atlanta/USA beschlossen, dass die adventistische Andrews Universit&#228;t in Berrien Springs, Michigan/USA, einen Forschungsauftrag zum Begriff Ordination erh&#228;lt. Es soll gekl&#228;rt werden, wie die Freikirche in einer sich &#228;ndernden Welt mit Ordinationen umgehen m&#252;sste. Im Hintergrund stehe die Frage, ob die bisherige Praxis, nur M&#228;nner zum Pastorenamt zu ordinieren, die Bibel im vollen Umfang abdecke. Die Ordinationsfrage werde daher ein Thema der n&#228;chsten Weltsynode im Jahr 2015 sein.</p>
<p>Ein Antrag, dass k&#252;nftig von 100 Delegierten der alle f&#252;nf Jahre stattfindenden Delegiertentagung des Norddeutschen Verbandes 40 Frauen sein sollten, wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Dagegen stimmten die Delegierten den Leitlinien des Norddeutschen Verbandes f&#252;r die Jahre 2012 bis 2016 unter dem Motto &#8220;Gott und Menschen ganzheitlich dienen&#8221; zu. Erstmals wurden in Geseke von einem derartigen Gremium der Freikirche in Deutschland elektronische Stimmkarten eingesetzt.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:41:40 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>“staonline-WebAwards” 2012 für adventistische Homepages vergeben</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////staonline-webawards-2012-fuer-adventistische-homepages-vergeben/</link>
			<description>K&#246;ln, 23.04.2012/APD   Der in K&#246;ln ans&#228;ssige Verein &#8220;staonline&#8221; hat die Web-Awards 2012 f&#252;r die besten deutschsprachigen adventistischen Internetauftritte vergeben. Den &#8220;staonline-WebAward&#8221; in Gold und ein Preisgeld von 500 Euro erhielt die &#8220;livingroom&#8221; Jugendkirche in Mainz (www.livingroom.info). Die Troph&#228;e in Silber ging einschlie&#223;lich 300 Euro an die Adventgemeinde Esslingen (www.adventgemeinde-esslingen.de). &#220;ber die Auszeichnung in Bronze und 200 Euro konnte sich die Adventgemeinde Bensheim (http://bensheim.adventist.eu) freuen.
Die Bewertung erfolgte laut &#8220;staonline&#8221; in zwei Phasen: Zuerst konnte das Publikum &#252;ber die 31 zur Auswahl stehenden Internetseiten abstimmen. Anschlie&#223;end bewerteten vier Juroren unabh&#228;ngig voneinander anhand schriftlich fixierter Kriterien die einzelnen Webpr&#228;senzen. Maximal 373 Punkte konnten erreicht werden, 342 durch die Jury und 31 durch das Publikum. Im Ergebnis h&#228;tte sich die &#246;ffentliche Meinung deutlich von der fachlichen Einsch&#228;tzung der Juroren unterschieden, so Martin Haase, 1. Vorsitzender von &#8220;staonline&#8221;. Von den sechs Homepages die dem Publikum am besten gefielen, gelang lediglich dem Auftritt von &#8220;Lifeline&#8221; aus Herne noch ein sechster Platz in der Gesamtbewertung.
Unter dem Slogan &#8220;web the mission&#8221; setze sich der 1997 gegr&#252;ndete gemeinn&#252;tzige Verein &#8220;staonline&#8221; f&#252;r die F&#246;rderung christlicher Aktivit&#228;ten im Internet ein, so Haase. &#8220;Um das damals noch junge Medium in Kirchengemeinden und Jugendgruppen bekannt zu machen und um die Qualit&#228;t der Webseiten kontinuierlich zu verbessern, wurde im Jahr 2000 der erste Homepage-Wettbewerb von staonline ausgeschrieben.&#8221; &#8220;staonline&#8221; sei der &#228;lteste christliche Internet-Verein in Deutschland.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#246;ln, 23.04.2012/APD   Der in K&#246;ln ans&#228;ssige Verein &#8220;staonline&#8221; hat die Web-Awards 2012 f&#252;r die besten deutschsprachigen adventistischen Internetauftritte vergeben. Den &#8220;staonline-WebAward&#8221; in Gold und ein Preisgeld von 500 Euro erhielt die &#8220;livingroom&#8221; Jugendkirche in Mainz (<em>www.livingroom.info</em>). Die Troph&#228;e in Silber ging einschlie&#223;lich 300 Euro an die Adventgemeinde Esslingen (<em>www.adventgemeinde-esslingen.de</em>). &#220;ber die Auszeichnung in Bronze und 200 Euro konnte sich die Adventgemeinde Bensheim <em>(http://bensheim.adventist.eu</em>) freuen.</p>
<p>Die Bewertung erfolgte laut &#8220;staonline&#8221; in zwei Phasen: Zuerst konnte das Publikum &#252;ber die 31 zur Auswahl stehenden Internetseiten abstimmen. Anschlie&#223;end bewerteten vier Juroren unabh&#228;ngig voneinander anhand schriftlich fixierter Kriterien die einzelnen Webpr&#228;senzen. Maximal 373 Punkte konnten erreicht werden, 342 durch die Jury und 31 durch das Publikum. Im Ergebnis h&#228;tte sich die &#246;ffentliche Meinung deutlich von der fachlichen Einsch&#228;tzung der Juroren unterschieden, so Martin Haase, 1. Vorsitzender von &#8220;staonline&#8221;. Von den sechs Homepages die dem Publikum am besten gefielen, gelang lediglich dem Auftritt von &#8220;Lifeline&#8221; aus Herne noch ein sechster Platz in der Gesamtbewertung.</p>
<p>Unter dem Slogan &#8220;web the mission&#8221; setze sich der 1997 gegr&#252;ndete gemeinn&#252;tzige Verein &#8220;staonline&#8221; f&#252;r die F&#246;rderung christlicher Aktivit&#228;ten im Internet ein, so Haase. &#8220;Um das damals noch junge Medium in Kirchengemeinden und Jugendgruppen bekannt zu machen und um die Qualit&#228;t der Webseiten kontinuierlich zu verbessern, wurde im Jahr 2000 der erste Homepage-Wettbewerb von staonline ausgeschrieben.&#8221; &#8220;staonline&#8221; sei der &#228;lteste christliche Internet-Verein in Deutschland.</p>
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<p>Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:24:41 +0200</pubDate>
			
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			<title>Mittels E-Mail täglich ein Kapitel der Bibel lesen</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////mittels-e-mail-taeglich-ein-kapitel-der-bibel-lesen-3/</link>
			<description>K&#246;ln, 22.04.2012/APD   W&#228;hrend der Fr&#252;hjahrsberatungen der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, startete am 17. April die globale adventistische Initiative, um die Heilige Schrift besser kennenzulernen. Mit der &#246;ffentlichen Lesung des gesamten Textes von 1. Mose Kapitel 1 (Genesis 1) durch die 13 Pr&#228;sidenten der adventistischen Kirchenleitungen auf kontinentaler Ebene begann ein 39 Monate dauerndes Lesen des &#8220;Buches der B&#252;cher&#8221;. Zuvor wurde in Deutschland kurz nach Mitternacht das erste Kapitel der Bibel an hunderte registrierte Empf&#228;nger per E-Mail versandt.
Deutschsprachige Christen und Bibelinteressierte von allen Kontinenten k&#246;nnen sich w&#228;hrend dieser Zeit t&#228;glich das entsprechende Kapitel der Bibel per E-Mail zuschicken lassen. Der leicht verst&#228;ndliche Text ist der &#8220;Guten Nachricht Bibel&#8221; der Deutschen Bibelgesellschaft in der revidierten Fassung von 2000 entnommen.
Wer sich f&#252;r das kostenlose Angebot des K&#246;lner Vereins &#8220;staonline e.V.&#8221; anmeldet, wird bis zur &#246;ffentlichen Abschlusslesung am 11. Juli 2015 in San Antonio/Texas mit den jeweiligen Kapiteln der Bibel beliefert.
Auf der deutschsprachigen Webseite www.erneuertdurchseinwort.de finden sich neben dem Anmeldeformular verschiedene Werbehilfen, Pr&#228;sentationen und Druckvorlagen. W&#228;hrend der 1.171-t&#228;gigen Lesezeit l&#228;dt der Veranstalter christliche Gemeinden, Jugendgruppen und Hausbibelkreise ein, kreative Bibellesungen zu gestalten. Zugesandte Berichte oder Videos werden auf der Webseite ver&#246;ffentlicht.
F&#252;r die Initiatoren stehe das Kennenlernen der Bibel im Zentrum der konfessions&#252;bergreifenden Aktion, informierte Martin Haase, 1. Vorsitzender von &#8220;staonline&#8221;. Wie der Vorsitzende der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Pastor G&#252;nther Machel (Ostfildern bei Stuttgart), mitteilte, unterst&#252;tze die Freikirchenleitung das Vorhaben von &#8220;staonline&#8221;.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#246;ln, 22.04.2012/APD   W&#228;hrend der Fr&#252;hjahrsberatungen der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, startete am 17. April die globale adventistische Initiative, um die Heilige Schrift besser kennenzulernen. Mit der &#246;ffentlichen Lesung des gesamten Textes von 1. Mose Kapitel 1 (Genesis 1) durch die 13 Pr&#228;sidenten der adventistischen Kirchenleitungen auf kontinentaler Ebene begann ein 39 Monate dauerndes Lesen des &#8220;Buches der B&#252;cher&#8221;. Zuvor wurde in Deutschland kurz nach Mitternacht das erste Kapitel der Bibel an hunderte registrierte Empf&#228;nger per E-Mail versandt.</p>
<p>Deutschsprachige Christen und Bibelinteressierte von allen Kontinenten k&#246;nnen sich w&#228;hrend dieser Zeit t&#228;glich das entsprechende Kapitel der Bibel per E-Mail zuschicken lassen. Der leicht verst&#228;ndliche Text ist der &#8220;Guten Nachricht Bibel&#8221; der Deutschen Bibelgesellschaft in der revidierten Fassung von 2000 entnommen.</p>
<p>Wer sich f&#252;r das kostenlose Angebot des K&#246;lner Vereins &#8220;staonline e.V.&#8221; anmeldet, wird bis zur &#246;ffentlichen Abschlusslesung am 11. Juli 2015 in San Antonio/Texas mit den jeweiligen Kapiteln der Bibel beliefert.</p>
<p>Auf der deutschsprachigen Webseite www.erneuertdurchseinwort.de finden sich neben dem Anmeldeformular verschiedene Werbehilfen, Pr&#228;sentationen und Druckvorlagen. W&#228;hrend der 1.171-t&#228;gigen Lesezeit l&#228;dt der Veranstalter christliche Gemeinden, Jugendgruppen und Hausbibelkreise ein, kreative Bibellesungen zu gestalten. Zugesandte Berichte oder Videos werden auf der Webseite ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>F&#252;r die Initiatoren stehe das Kennenlernen der Bibel im Zentrum der konfessions&#252;bergreifenden Aktion, informierte Martin Haase, 1. Vorsitzender von &#8220;staonline&#8221;. Wie der Vorsitzende der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Pastor G&#252;nther Machel (Ostfildern bei Stuttgart), mitteilte, unterst&#252;tze die Freikirchenleitung das Vorhaben von &#8220;staonline&#8221;.<br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 07:30:55 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr Differenzierung beim Umgang mit religiösen Herausforderungen</title>
			<link>http://bmv.adventisten.de/news/news/datum////mehr-differenzierung-beim-umgang-mit-religioesen-herausforderungen-1/</link>
			<description>Kommentar von Harald Mueller*
Friedensau bei Magdeburg, 21.04.2012/APD   Die Koran-Verteilaktionen der Salafisten in deutschen Innenst&#228;dten haben eine erh&#246;hte mediale Aufmerksamkeit erfahren. Leider zeigt sich in den Reaktionen hierauf erneut die gro&#223;e Unsicherheit von Politik und Gesellschaft, wie mit derartigen – f&#252;r die meisten als befremdlich empfundenen Erscheinungen – angemessen umgegangen werden soll. W&#228;hrend die kostenlose Verteilung von religi&#246;sem Schrifttum als solche sicher in den Schutzbereich der positiven Religionsfreiheit f&#228;llt, erscheint es bedrohlich, dass diese Freiheit jetzt gerade von einer Organisation in Anspruch genommen wird, die wegen ihrer demokratiefeindlichen Einstellung im Visier des Verfassungsschutzes steht.
Das sollte jedoch kein Anlass sein, &#252;ber eine Einschr&#228;nkung der Religionsfreiheit nachzudenken. Es besteht die Gefahr, in undifferenzierte Abwehrmechanismen zu verfallen, wie es zuletzt sogar in einer ansonsten so seri&#246;sen Sendung des &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehens im &#8220;Wort zum Sonntag&#8221; zu beobachten war. In der Ausstrahlung des NDR vom 14. April hat der katholische Hochschulseelsorger Wolfgang Beck den Umgang mit Alltagskompromissen thematisiert. Hierbei kritisierte er Gruppierungen, die auf alles eine allein g&#252;ltige Antwort zu haben glauben und streng und kompromisslos mit sich und anderen ihren Weg gehen. &#220;bertriebene Gewissensskrupel, rechthaberisches Bestehen auf der Wahrheit und ein schlichtes Schwarz-Wei&#223;-Denken sind sicher Dinge, die vor dem Hintergrund des Evangeliums kritikw&#252;rdig scheinen. Es stellt aber eine schlimme Entgleisung dar, wenn, wie Beck es getan hat, &#8220;Pius-Br&#252;der, evangelikale Christen und Salafisten&#8221; unterschiedslos in dieselbe Ecke gestellt werden, weil sie sich bem&#252;hten, Leben und Predigt in &#220;bereinstimmung zu bringen und damit mehr Gemeinsamkeiten h&#228;tten, als ihnen wahrscheinlich lieb sei. Etwas mehr Differenzierung muss beim Umgang mit religi&#246;sen Herausforderungen unserer Zeit schon geleistet werden.
*Der Jurist Dr. Harald Mueller leitet das Institut f&#252;r Religionsfreiheit an der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kommentar von Harald Mueller</em>*</p>
<p>Friedensau bei Magdeburg, 21.04.2012/APD   Die Koran-Verteilaktionen der Salafisten in deutschen Innenst&#228;dten haben eine erh&#246;hte mediale Aufmerksamkeit erfahren. Leider zeigt sich in den Reaktionen hierauf erneut die gro&#223;e Unsicherheit von Politik und Gesellschaft, wie mit derartigen – f&#252;r die meisten als befremdlich empfundenen Erscheinungen – angemessen umgegangen werden soll. W&#228;hrend die kostenlose Verteilung von religi&#246;sem Schrifttum als solche sicher in den Schutzbereich der positiven Religionsfreiheit f&#228;llt, erscheint es bedrohlich, dass diese Freiheit jetzt gerade von einer Organisation in Anspruch genommen wird, die wegen ihrer demokratiefeindlichen Einstellung im Visier des Verfassungsschutzes steht.</p>
<p>Das sollte jedoch kein Anlass sein, &#252;ber eine Einschr&#228;nkung der Religionsfreiheit nachzudenken. Es besteht die Gefahr, in undifferenzierte Abwehrmechanismen zu verfallen, wie es zuletzt sogar in einer ansonsten so seri&#246;sen Sendung des &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehens im &#8220;Wort zum Sonntag&#8221; zu beobachten war. In der Ausstrahlung des NDR vom 14. April hat der katholische Hochschulseelsorger Wolfgang Beck den Umgang mit Alltagskompromissen thematisiert. Hierbei kritisierte er Gruppierungen, die auf alles eine allein g&#252;ltige Antwort zu haben glauben und streng und kompromisslos mit sich und anderen ihren Weg gehen. &#220;bertriebene Gewissensskrupel, rechthaberisches Bestehen auf der Wahrheit und ein schlichtes Schwarz-Wei&#223;-Denken sind sicher Dinge, die vor dem Hintergrund des Evangeliums kritikw&#252;rdig scheinen. Es stellt aber eine schlimme Entgleisung dar, wenn, wie Beck es getan hat, &#8220;Pius-Br&#252;der, evangelikale Christen und Salafisten&#8221; unterschiedslos in dieselbe Ecke gestellt werden, weil sie sich bem&#252;hten, Leben und Predigt in &#220;bereinstimmung zu bringen und damit mehr Gemeinsamkeiten h&#228;tten, als ihnen wahrscheinlich lieb sei. Etwas mehr Differenzierung muss beim Umgang mit religi&#246;sen Herausforderungen unserer Zeit schon geleistet werden.</p>
<p>*<em>Der Jurist Dr. Harald Mueller leitet das Institut f&#252;r Religionsfreiheit an der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg.</em><br />
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Ver&#246;ffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe &#8220;APD&#8221; gestattet!</p>]]></content:encoded>
			<category>APD</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 22:31:20 +0200</pubDate>
			
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