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Andacht 17.07.2017

17.07.2017 | von Albrecht Förster

Rike. | photocase.de

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[Ich] jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Sieges­preis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. Philipper 3,14

Jedes Jahr findet hinter unserem Haus ein Geländemotorräder-Rennen („Enduro Challenge“) statt. Das Ereignis ist nicht zu überhören. Also mache ich einen Spaziergang zur Rennstrecke, die querfeldein ver­läuft. Es sind nicht der Lärm und der Geruch nach Benzin, die mich dorthin ziehen, sondern etwas ande­res fasziniert mich: Ich bewundere den Einsatz und die Zielstrebigkeit der Fahrer. Sie scheuen keinen Ein­satz an Material, Kraft und Zeit, um an diesem Wett­bewerb teilzunehmen. Mit ganzer Konzentration steuern sie über Stock und Stein, durch Schlamm und über Hindernisse dem Ziel zu. Bei jedem Sportler ist das ganze Leben darauf ausgerichtet; kein Bereich ist ausgeschlossen. Denken wir nur an die Ernährung, den Tagesablauf oder die Auswahl der Freunde. Allen Personen im Umfeld des Athleten sind der Lebensstil und das Ziel bestens vertraut.

Paulus, der Autor des Briefes an die Philipper, sah viele Parallelen zwischen einem Sportler und unserem Leben. Das Leben eines jeden Menschen hat ein Ziel. Das Lebensmotto vieler Erdenbürger „Der Weg ist das Ziel“ vermag über diese Realität nicht hinwegzutäu­schen. Vielen wird diese Tatsache leider erst am Ende ihres Lebens bewusst. Paulus hatte für sein Leben ein Ziel gefunden, welches alle anderen Ziele in den Schat­ten stellte. Selbst ein Sieg bei den olympischen Spielen (die gab es damals) erschien ihm im Vergleich dazu bedeutungslos (vgl. 1 Kor 9,24-25).

Gott bietet uns ein ewiges Leben an - ein Dasein ohne Krankheit, Schmerzen, Leid und Tod. Stattdessen jedoch eine unvorstellbare Herrlichkeit, Glück und Freude. Das Schönste jedoch wird die enge Ge­meinschaft mit unserem Schöpfer und Erlöser Jesus Christus sein.

Für dieses Ziel lohnt es sich, alles einzusetzen. Der Blick auf das Ziel, den Sieg zu erringen, motiviert einen leidenschaftlichen Sportler zum täglichen Trai­ning. Der Verzicht auf Dinge, die für andere Personen ganz wichtig sind, fällt ihm überhaupt nicht schwer.

Wie viel mehr haben wir Grund, unseren Blick fest auf unser Ziel zu fokussieren. Dabei wird das Herz mit Freude und Hoffnung erfüllt. Daraus erwächst Kraft für die Bewältigung unserer heutigen Aufgaben - und die unangenehmen Dinge verblassen. Hast du dieses Ziel schon fest im Visier?

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

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